Nach monatelangen Ermittlungen gegen einen Schleuserring hat die Polizei zwei Wohnungen in Hannover durchsucht und dabei nach eigenen Angaben umfangreiche Beweismittel sichergestellt. Bei den Durchsuchungen trafen die Beamten zwei Personen an, die sich unerlaubt in Deutschland aufhielten.
Sichergestellt wurden unter anderem Mobiltelefone, Tablets, Dokumente und weitere Speichermedien. Darüber hinaus beschlagnahmten die Ermittler Vermögenswerte in Höhe von mehr als 30.000 Euro, wie die Bundespolizeiinspektion Flughafen Frankfurt und die Staatsanwaltschaft Hannover in einer gemeinsamen Erklärung mitteilten. An dem Einsatz in Hannover waren 39 Bundespolizisten beteiligt.
Ausgangspunkt der Ermittlungen war ein Vorfall im September 2024 am Flughafen Frankfurt. Dort war ein elfjähriges Mädchen aufgefallen, das mit einem gefälschten Kinderreisepass von einem ghanaischen Staatsangehörigen nach Deutschland gebracht worden sein soll. Die weiteren Nachforschungen führten die Ermittler nach Hannover.