Lebensbedingung

Artikel zu: Lebensbedingung

Rodríguez in Caracas

Venezuela: Regierung erhöht Mindestlohn um 26,3 Prozent

Vor dem Hintergrund wachsender Unzufriedenheit über schwierige Lebensbedingungen hat die Regierung von Venezuela den Mindestlohn in dem südamerikanischen Land um 26,3 Prozent auf 240 Dollar (knapp 205 Euro) erhöht. Es handele sich um "die bedeutendste Erhöhung der vergangenen Jahre", sagte Venezuelas Übergangspräsidentin Delcy Rodríguez am Donnerstag am Vorabend des Internationalen Tags der Arbeit vor tausenden Regierungsanhängern in Caracas.
Video: Demonstranten im Süden Syriens fordern Assads Rücktritt

Video Demonstranten im Süden Syriens fordern Assads Rücktritt

STORY: Hunderte Menschen haben am Freitag im Süden Syriens gegen schlechte Lebensbedingungen protestiert und den Rückzug von Präsident Baschar al-Assad gefordert. "Baschar raus, Syrien frei!", skandierte eine Menschenmenge in der Stadt Suwaida. Auch in anderen Landesteilen kam es zu Protesten. Auch in der Region Daraa – dort hatten 2011 die Proteste gegen Assad ihren Anfang genommen, die später in einem Bürgerkrieg mündeten. Syrien befindet sich in einer schweren Wirtschaftskrise. Die Währung ist im freien Fall. Zuletzt kostete ein Dollar 15.500 syrische Pfund. Zu Beginn des Konflikts im Land vor zwölf Jahren waren es noch 47 Pfund pro Dollar gewesen. Bereits im August war es in Suwaida zu Protesten wegen der Streichung von Treibstoffsubventionen gekommen. Die Region ist Heimat des größten Teils der Religionsgemeinschaft der Drusen in Syrien. Das Gebiet war während des Krieges unter Kontrolle der Regierung geblieben und wurde von Gewalt weitgehend verschont. Die drusische Führung ist mit Blick auf die Proteste offenbar gespalten. Einige Scheichs kritisierten die Forderungen der Demonstranten nach einem Rücktritt Assads und erklärten, eine Verbesserung der Lage müsse durch Dialog erreicht werden.
Ostukrainische Stadt: Evakuierung aus dem Elend: Polizei berichtet von furchtbaren Lebensbedingungen in Bachmut

Ostukrainische Stadt Evakuierung aus dem Elend: Polizei berichtet von furchtbaren Lebensbedingungen in Bachmut

Sehen Sie im Video: Evakuierungen im ostukrainischen Bachmut.




STORY: Die Polizei der Region Donezk hat am Montag ein Video veröffentlicht, auf dem Polizeibeamte bei der Evakuierung von Bewohnern der ostukrainischen Stadt Bachmut zu sehen sind. Bisher konnten die Aufnahmen allerdings noch nicht unabhängig überprüft werden. Nach Angaben der Polizei seien die Lebensbedingungen dort furchtbar gewesen. Denn es gab weder Strom noch Heizungen. Die älteren und gebrechlichen Bewohner seien an sichere Orte gebracht worden, hieß es vonseiten der Polizei. Auch im Süden des Landes, in Cherson, soll es Evakuierungen gegeben haben. Allerdings warf dort der ukrainische Präsidentenberater Mychajlo Podoljak den russischen Truppen vor, Stadtbewohner gezwungen zu haben, ihre Wohnungen und Häuser zu verlassen, die dann anschließend geplündert worden seien. Russland äußerte sich zu den Vorwürfen zunächst nicht.
Video: Verletzte bei Protesten in Kolumbien

Video Verletzte bei Protesten in Kolumbien

STORY: Bei Auseinandersetzungen zwischen der Polizei und Demonstranten wurden am Mittwoch in Kolumbien mindestens 24 Personen teilweise schwer verletzt. Das teilten die Behörden in der Hauptstadt Bogota mit. Videoaufnahmen der Demonstranten zeigten einen verletzten Mann am Boden liegend. Wie er zu seinen Verletzungen kam, war zunächst unklar. Nach Polizeiangaben wurden bei den Protesten auch 11 Beamte verletzt. Angehörige der indigenen Gemeinschaft der Embera hatten in Bogota für bessere Lebensbedingungen demonstriert. Sie wurden durch die seit Jahren andauernden bewaffneten Konflikte in Kolumbien aus ihrer Heimat vertrieben und fordern von der Regierung mehr Unterstützung.