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Todkranke Hündin: Mura hat nur noch Monate zu leben – also nahm ihr Besitzer sie mit auf einen Roadtrip

Hündin Mura ist zehn Jahre alt – und unheilbar krank. Ihr Besitzer, Bürgermeister einer Stadt in den USA, fuhr sie deshalb quer durch die USA. Ein unvergessliches Erlebnis für beide.

Dass der Hund der beste Freund des Menschen sei, ist eine Floskel. Paul Heroux dürfte das anders sehen. Zwischen ihm und seiner Hündin Mura besteht tatsächlich eine ganz besondere Verbindung. "Sie ist meine Familie, sie ist das Wertvollste, was ich auf der Welt habe", sagt Heroux, der keine Frau und keine Kinder hat, über die Shikoku-Hündin. Doch bald wird er Abschied nehmen müssen: Mura ist todkrank.

Weil sie unheilbar an Blutkrebs erkrankt ist, hat die zehnjährige Hündin nur noch wenige Monate zu leben. Nachdem Heroux, im Hauptberuf Bürgermeister der Stadt Attleboro (etwa 40.000 Einwohner) im US-Bundesstaat Massachusetts, sich von dieser Nachricht erholt hatte, fasste er einen Entschluss: Hündin und Herrchen machten gemeinsam einen Roadtrip – am Ende wurden es fast 8500 Meilen (etwa 13.700 Kilometer) durch 24 Bundesstaaten in zwölf Tagen.

Mura got to see the Grand Canyon! Onward east.

Gepostet von Paul Heroux am Dienstag, 6. November 2018

Ein Roadtrip von den Niagarafällen zum Grand Canyon

"Menschen, die Ähnliches mit ihrem Hund erlebt haben, rieten mir, ihr noch mal die besten Monate ihres Lebens zu ermöglichen", sagte Heroux dem Fernsehsender "7 News Boston". Und das tat er auch. Heroux nahm sich Ende Oktober einige Zeit frei, packte Mura in sein Auto und fuhr mit ihr los. Der Bürgermeister am Steuer, die Hündin auf dem Beifahrersitz. Auf Facebook dokumentierte Heroux die verschiedenen Stationen ihres Trips: Niagarafälle, Golden Gate Bridge, Mount Rushmore, Grand Canyon. Also im Prinzip das meiste, was man in den Vereinigten Staaten gesehen haben muss. Außerdem durfte Mura ihren Geburtsort besuchen.

"Mura weiß nicht, dass sie Krebs hat, also sagt es ihr nicht", hatte Heroux vor dem Trip gepostet. "Lasst sie einfach glauben, sie sei eine kleine Prinzessin, die auf die Reise ihres Lebens geht." Die Hündin genoss den ausgedehnten Ausflug sichtlich und schaute sich – den Bildern zufolge – alle Sehenswürdigkeiten aufmerksam und interessiert an.

Mura got to watch the sun rising over the Grand Canyon. ... This is cool.

Gepostet von Paul Heroux am Dienstag, 6. November 2018

Aus Muras Reise soll ein Kinderbuch werden

8451 Meilen zeigte der Tachometer am Ende an. Mittlerweile sind die beiden sicher wieder zu Hause angekommen. Mura war nach all den Anstrengungen auch ganz froh, wieder in der gewohnten Umgebung schlafen zu dürfen.

Mura started the day in Missouri 1300 miles away but finished it in her own bed in Attleboro. The end.

Gepostet von Paul Heroux am Freitag, 9. November 2018

Nun muss sie alle drei Wochen zur Chemotherapie. Das Verhältnis zwischen den beiden ist auf der Reise noch einmal enger geworden: "Ich habe das Gefühl, dass wir eine Verbindung hatten wie noch nie zuvor." Jetzt geht Heroux wieder seinem Job im Rathaus nach – das nächste Projekt hat er aber schon im Kopf: Aus seinem Roadtrip mit Mura will er ein Kinderbuch entwickeln, sagte er zu "boston.com".

Quellen: "boston.com" / "7 News Boston" / Paul Heroux auf Facebook

Mann findet seinen Hund nach drei Jahren
epp

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.