VG-Wort Pixel

Betrugsversuch Peinlicher Schreibfehler lässt Frau mit gefälschtem Impfpass auffliegen

Impfausweis
Impfausweise rufen auch Betrüger auf den Plan
© Robyn Beck / AFP
Eine US-Amerikanerin wollte mit einem gefälschten Impfausweis die Quarantäne auf Hawaii umgehen. Bei ihrem Betrugsversuch beging sie allerdings einen sehr offensichtlichen Fehler.

Lange fristete der Impfausweis ein sehr unauffälliges Dasein, in diesen Zeiten aber wird er zu einem der wichtigsten Dokumente überhaupt. Wer darin (oder auf digitalem Weg) eine Impfung gegen Covid-19 vorweisen darf, kann reisen oder andere Aktivitäten unternehmen, die für Ungeimpfte nicht erlaubt sind.

Das ruft natürlich auch Betrüger auf den Plan. Eine Frau wurde dabei erwischt, wie sie versuchte, mit einem gefälschten Impfausweis nach Hawaii einzureisen. Die 24-jährige US-Amerikanerin kam allerdings nicht weit: Schon bei der Kontrolle am Flughafen wurde sie abgewiesen. Die Fälschung zu erkennen, fiel den Kontrolleuren offenbar nicht schwer. Die Frau hatte nämlich den Namen des Impfstoffs falsch geschrieben.

Schreibfehler im Impfausweis lässt Fälschung auffliegen

In ihrem gefälschten Eintrag hatte sie "Maderna" statt des Impfstoffs von Moderna angegeben – ein ziemlich offensichtlicher Fehler. Laut dem Fernsehsender KITV wurde sie festgenommen, die Kaution beträgt 2000 Dollar. Im schlimmsten Fall könnte ihr ein Jahr Haft und eine Geldstrafe von bis zu 5000 Dollar drohen. Offenbar wollte die Frau die Quarantäne bei der Einreise nach Hawaii umgehen. Ungeimpfte Reisende müssen sich nach der Ankunft für zehn Tage isolieren. Für Geimpfte gilt diese Regelung aber nicht mehr.

Alicia Awa und Selfiesandra nehmen an Impfkampagne der Bundesregierung teil

Auf Hawaii steigt die Zahl der Menschen, die mit Covid-19 im Krankenhaus liegen, wieder an. David Ige, Gouverneur von Hawaii, richtete deshalb an alle Tourist:innen die Bitte, ihre Reisen möglichst zu verschieben: "Jetzt ist keine gute Zeit, um auf die Inseln zu reisen." Besuche auf Hawaii sollten nur noch zu "essenziellen Geschäftstätigkeiten" erfolgen. Nach Iges Angaben hätten die Krankenhäuser bereits ihre Kapazitätsgrenzen erreicht, deshalb sei es wichtig, jetzt zu handeln.

Quellen: KITV / CBS News

epp


Newsticker