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Das Fest Kumbh Mela im Zeitraffer: Wenn Millionen übers Wasser gehen

Das große Treffen am Zusammenfluss der Ströme Ganges und Yamuna findet nur einmal im Jahrzehnt statt. Ein Filmemacher stellt das 55-tägige hinduistische Fest jetzt in zwei Minuten vor.

Die Sterne müssen günstig stehen - dann gilt es, zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein, möglichst dort, wo die beiden Ströme Ganges und Yamuna auf den unterirdischen mythologischen Fluss Sarasvat treffen: in Allahabad, einem der wichtigsten hinduistischen Pilgerorte in Indien. Der Ort ist auch deshalb bedeutsam, weil der Ganges nach dem Austritt aus dem Gebirge auf seinem 2500 Kilometer langen Weg zum Meer hier in die Ebene fließt.

Zu beiden Seiten des für Hindus heiligen Flusses sammeln sich Millionen von Menschen. Sie setzen mit unzähligen Booten über oder gelangen über eigens für die Zeit des Festes errichtete Pontonbrücken zum anderen Ufer.

Der in London und Asien lebende Zeitrafferfotograf Rufus Blackwell war bei seinem Besuch des Kumbh-Mela-Festes im Jahr 2013 von dem Massentreffen fasziniert und hat jetzt erst seine Aufnahmen zu einem kurzen Videoclip zusammengestellt, der den fast reibungslosen Betrieb an Land und auf dem Wasser zeigt - unterlegt mit den Klängen von Swingrowers.

tib
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