VG-Wort Pixel

Follow me Wie ein Jumbo zum fliegenden Tiger wird


Es ist nicht nur die größte Raubkatze der Welt, sondern auch der einzige sibirische Tiger, der fliegen kann. Eine Fluggesellschaft will mit einer Sonderbemalung auf die bedrohte Tierart hinweisen. Mit Erfolg: Diese Boeing 747 ist nicht zu übersehen.

Es ist nicht nur die größte Raubkatze der Welt, sondern auch der einzige sibirische Tiger, der fliegen kann. Eine Fluggesellschaft will mit einer Sonderbemalung auf die bedrohte Tierart hinweisen. Mit Erfolg: Diese Boeing 747 ist nicht zu übersehen.

Um mit den immer selben Flugzeugtypen von Airbus oder Boeing am Airport aufzufallen, lackieren Fluggesellschaften ausgewählte Exemplare in ihren Flottten vorübergehend um. Meist reicht schon ein großflächiger Aufkleber, der sich auf dem Rumpf einfach anbringen und später wieder ablösen lässt, um sich vom Einerlei abzuheben. Äußerst selten sind dagegen Sonderlackierungen, die auch die gesamte Frontpartie eines Großraumflugzeuges einbeziehen.

Jetzt hat sich die russische Transaero, neben Aeroflot und S7 eine der großen Airlines des Landes, etwas ganz Besonders einfallen lassen. Einer ihrer 20 Jumbojets bekam im Hangar ein tierisches Antlitz: den Kopf eines sibirischen Tigers, um mit dem fliegenden dreidimensionalen Bild auf den bedrohten Bestand der Raubkatze aufmerksam zu machen: Nach Angaben der Weltnaturschutzorganisation gibt es in China, Nordkorea und im Osten Russlands nur noch 500 lebende Exemplare.

Welcher Aufwand für die äußere Umgestaltung der Boeing 747 notwenidg war, dokumentiert ein kurzes Video mit dem Titel "Wie auf eine Boeing 747-400 der Amurtiger gemalt wird". Besonders eindrucksvoll wirken die beiden grünen Raubkatzenaugen unterhalb der Cockpitfenster. Damit hat Transaero einen echten Hingucker gelandet - nicht nur für Planespotter.


Mehr zum Thema


Wissenscommunity


Newsticker