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Neues Akropolis-Museum: Hier ist die Antike zum Greifen nahe

Am Fuße der Akropolis in Athen steht ein viel gelobtes archäologisches Museum. Der Architekt des Neubaus führt auf ganz besondere Art in die Welt der alten Griechen: Das Gebäude darf den Boden nicht berühren.

Außenansicht

Auf drei von außen sichtbaren Ebenen hat der Schweizer Architekt Bernard Tschumi den Neubau des Akropolismuseums strukturiert

Was für ein großer Wurf: das Akropolis-Museum in der griechischen Hauptstadt Athen. Die Neueröffnung der kulturell und für den Tourismus so wichtigen Institution ist durch die Berichterstattung über die Dauerkrise des Landes in den vergangenen Jahren kaum berücksichtigt worden.

Dabei handelt es sich um den herausragenden Entwurf des Schweizer Architekt Bernard Tschumi, der nach vier Architekturwettbewerben in den 80er und 90er Jahren den Zuschlag für ein besonderes Gebäude erhielt. Elf Jahren dauerte es bis zur Fertigstellung im Jahre 2009. Denn die Anforderungen an das Museum waren enorm. Der Neubau musste nicht nur auf das archäologisch bedeutsame Terrain am Fuße der Akropolis Rücksicht nehmen, sondern auch die Ausgrabungsstätte in den Neubau integrieren.

Wer das Haus betritt, bewegt sich über einen gläsernen Boden, sieht hinab in die Vergangenheit und läuft in einer Auf- und Abbewegung über mehrere Ebenen durch die Jahrhunderte: über die archaische Epoche hinauf zur Parthenon-Galerie und beim Rückweg von der dritten zur ersten Ebene zu den berühmtesten Sehenswürdigkeiten der Akropolis wie die Kassettendecke des Propyläen, die Tempel der Athener Nike und des Erechtheion.

tib
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