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Steigender Meeresspiegel Heimat für 20.000 Menschen: Auf den Malediven entsteht eine schwimmende Stadt

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Die Malediven bereiten sich auf einen steigenden Meeresspiegel vor und setzen dabei auch auf Städte auf dem Wasser. Zur Zeit entsteht nur zehn Bootsminuten von Malé, der Hauptstadt der Malediven, eine schwimmende Stadt für 20.000 Bewohner. Es wird die bislang größte schwimmende Stadt überhaupt, weltweit. Das Projekt wird von Dutch Dockland durchgeführt. Die Stadt, welche 5.000 Häuser umfassen soll, ist keine futuristische Architekturvision sondern eine praktische Lösung für die harte Realität des steigenden Meeresspiegels. Damit die Häuser an Ort und Stelle bleiben, werden sie an einem grossen Betonrumpf befestigt, der am Meeresboden verankert ist.  Damit die Bewohner nicht seekrank werden, wenn die Stadt sanft mit den Wellen schwingt, wird sie inmitten einer 200 Hektar großen Lagune gebaut, umgeben von natürlichen Korallenriffen, die als Wellenbrecher dienen. Neben Wohnungen wird die Stadt auch Einkaufszentren, Krankenhäuser, Schulen und Freizeiteinrichtungen umfassen. Die ersten Einheiten sollen zeitnah fertig sein, die ersten Bewohner sollen schon Anfang 2024 einziehen. Die gesamte schwimmende Stadt soll schließlich 2027 komplett bezugsfertig sein.
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Die Malediven bereiten sich auf einen steigenden Meeresspiegel vor und setzen dabei auch auf Städte auf dem Wasser. Zur Zeit entsteht nur zehn Bootsminuten von Malé, der Hauptstadt der Malediven, eine schwimmende Stadt für 20.000 Bewohner.

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