In den vergangenen Jahren wurden immer mehr Stimmen aus beliebten Urlaubsorten laut, die ihrem Ärger über den Massentourismus Luft machten. Einige Städte und Gemeinden haben Konsequenzen gezogen und ihre beliebten Sehenswürdigkeiten für Besucher kostenpflichtig gemacht.
Städte erhoffen sich Verbesserungen für Klima und Kultur
Neben dem finanziellen Profit, den die Gebühren mit sich bringen, erhoffen sich die Urlaubsorte vor allem eins: verbesserte Bedingungen für die Natur und die Anwohner. Die leiden nämlich besonders unter dem immer weiter wachsenden Massentourismus. Mehr Touristen bedeutet häufig auch mehr Müll, überfüllte Straßen und Stress für die Menschen, die in den Urlaubsorten zu Hause sind. Die erhobenen Gebühren sollen für ein erhöhtes Pflichtbewusstsein bei den Touristen sorgen oder den Zustrom schlichtweg eindämmen.
Junge Menschen können weiterhin günstig reisen
Trotz der neu erhobenen und tendenziell steigenden Preise haben junge Reisende in manchen Fällen Glück: der Besuch der Akropolis in Athen ist beispielsweise für unter 25-jährige EU-Bürger umsonst. Auch der Louvre in Paris, der normalerweise einen Eintritt von 32 Euro verlangt, bleibt für junge Erwachsene aus der EU kostenlos. Alle anderen Urlauber sollten wohl in Zukunft für ihre Reisen noch ein bisschen Extra-Budget einplanen.
An welchen Sehenswürdigkeiten inzwischen Geld genommen wird, sehen Sie in unserer Fotostrecke.