Sehenswürdigkeit

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Einsatzkräfte tragen eine Leiche in Teotihuacán

Behörden: Schütze an Touristenattraktion war von Massaker in Columbine inspiriert

Der Täter des tödlichen Schusswaffenangriffs an einer der bekanntesten Sehenswürdigkeiten Mexikos war nach Angaben der mexikanischen Behörden womöglich von dem Schulmassaker an der Columbine High School in den USA inspiriert gewesen. In dem mutmaßlich dem Schützen gehörenden Rucksack seien unter anderem Schrift- und Bildmaterial gefunden worden, das "mit gewalttätigen Ereignissen in Verbindung steht", die "im April 1999 in den USA stattgefunden haben", sagte der Generalstaatsanwalt des Bundesstaates Mexiko, José Luis Cervantes, am Dienstag auf einer Pressekonferenz.
Einsatzkräfte mit einer Leiche in Teotihuacán

Mexikos Präsidentin nach tödlichem Schusswaffenangriff für strengere Waffenkontrollen

Nach einem tödlichen Schusswaffenangriff an einer der bekanntesten Sehenswürdigkeiten Mexikos hat sich Präsidentin Claudia Sheinbaum für strengere Waffenkontrollen an Touristenorten ausgesprochen. "Offensichtlich müssen wir die Sicherheitsvorkehrungen verschärfen", sagte sie am Dienstag. Ein Angreifer hatte am Vortag in der Ruinenstadt Teotihuacán eine kanadische Touristin erschossen. Der Vorfall, bei dem sich der Angreifer das Leben nahm, ereignete sich weniger als zwei Monate vor dem Beginn der Fußball-WM in Mexiko-Stadt.