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Ranking von Lonely Planet: Das sind Top-20-Sehenswürdigkeiten weltweit

Machu Picchu, Taj Mahal oder Sagrada Familia? Wer hat es auf die Liste der wichtigsten Touristenattraktionen des Reiseführers "Lonely Planet" geschafft? Eines haben alle Highlights gemeinsam: Einsame Orte sind es nicht.

Gebäude am Wasser

Platz 20 der Neuerscheinung "Ultimate Travelist - the 500 best places on the planet" von "Lonely Planet" ist das Museum of Old & New Art in Hobart auf der Insel Tasmanien in Australien.

In der bekannten Reiseführerreihe "Lonely Planet" ist ein neuer Band erschienen, der keine Stadt, Region oder ein Land zum Inhalt hat, sondern ein globales Ranking: "Ultimate Travelist - the 500 best places on the planet" lautet der Titel der zunächst nur auf englisch erschienene Ausgabe.

Zu der umfangreichen Liste gehören berühmte Museen, Nationalparks und Landschaften wie auch Inseln, archäologische Fundstätten und Welterbestätten. Was sofort auffällt: Die einst alternative Reiseführerreihe bietet keinerlei Überraschungen. Neuentdeckungen findet der Weltreisende vergeblich. Stattdessen entsprechen alle Sehenswürdigkeiten dem Klischee, wo sich die vermeintlichen Individualreisenden nur auf den ausgetreten Pfaden des Massentourismus bewegen können.

Erst auf Rang 26 rangiert der Markusplatz in Venedig, das Brandenburger Tor landete auf Platz 425. Der "Lonely Planet" verleugnet eben seine Herkunft nicht: Denn gleich drei Reiseziele der Top-20-Liste befinden sich in Australien. Dort wurde die Buchreihe von Tony und Mareen Wheeler Mitte der 1970er Jahre begründet. Heute ist das Verlagshaus ein globales Unternehmen mit mehr als 500 Mitarbeitern auf drei Kontinenten.

tib

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