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One World Observatory: New Yorks höchste Attraktion eröffnet am 29. Mai

Bald ist Manhattan um eine Sehenswürdigkeit reicher: Die oberen drei Stockwerke des neuen One World Trade Centers stehen für Besucher offen - nach einer nur einminütigen Hightech-Fahrstuhlfahrt.

Von Till Bartels

Computersimulation: Diesen Blick auf New York City werden Besucher ab Ende Mai vom One World Observatory genießen können.

Computersimulation: Diesen Blick auf New York City werden Besucher ab Ende Mai vom One World Observatory genießen können.

Das Empire State Building und Rockefeller Center bekommen nicht nur Konkurrenz, sondern ihre Aussichtsterrassen werden sogar überboten: Am 29. Mai öffnet die dreistöckige Aussichtsplattform des One World Trade Center in Lower Manhattan für Besucher. Das mit 541 Metern höchste Gebäude der westlichen Hemisphäre steht an der Nähe jener Stelle, wo sich einst die Zwillingstürme des alten World Trade Centers befanden, die bei den Anschlägen vom 11. September 2001 zerstört wurden.

Zwar wurde das Hochhaus schon vor eineinhalb Jahren fertiggestellt, doch die One World Observatory genannten Aussichtsetagen in 380 Metern Höhe sind erst ab Ende Mai der Öffentlichkeit zugänglich. Gleich auf drei Ebenen können die Besucher vom 100. bis zum 102. Stockwerk einen einmaligen Blick auf Manhattan werfen.

Spektakuläre Aufzüge

Fünf Fahrstühle, sogenannte Sky Pods, befördern die Besucher vom Global Welcome Center auf Straßenniveau in nur 60 Sekunden bis zur 102. Etage. Während der Fahrt laufen auf riesigen TV-Screens an den Wänden Zeitraffer-Filme über die Entwicklung der Stadt New York ab.

32 US-Dollar kostet der Eintritt zum One World Observatory, um einen Blick von oben auf Manhattan zu werfen.

32 US-Dollar kostet der Eintritt zum One World Observatory, um einen Blick von oben auf Manhattan zu werfen.

Oben sehen zunächst alle Besucher eine zweiminütige Show im See Forever Theater, ehe sich der Vorhang öffnet und die Besucher auf Manhattan hinabblicken können. "Wir setzen die neuste Technologie ein, um Besuchern New York zu erklären", sagt ein Pressesprecher. So gibt es 40 Hotspots, um sich über Smartphone oder iPad für weitere Infos einzuloggen.

Neben diesem interaktiven "Skyline Concierge", mehreren Snack Bars, Souvenirläden und einem Steakrestaurant gibt es auf der 100. Etage im Fußboden einen großen Screen mit dem Live-Bild vom Tiefblick. Hier können Mutige den Schritt über den Abgrund wagen.

Die Tickets mit festen Terminen für den Besuch lassen sich online buchen und kosten umgerechnet 30 Euro pro Person.

Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.