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"Size matters: Das Buch über wahre Größe": Manchmal kommt es eben doch auf die Größe an

Welcher Gott ist der Größte? Und wieso ist das One World Trade Center so mickrig geraten? "Size matters: Das Buch über wahre Größe" setzt die Dinge in Relation - was mitunter zu erstaunlichen Ergebnissen führt.

Steht man vor einem acht Meter hohen Apfelbaum, kann der schon ziemlich groß wirken. Doch wie winzig ist er in Relation zu einem 115 Meter hohen Küstenmammutbaum! Erst wenn man die beiden Pflanzen nebeneinander stellt, werden die Relationen deutlich. Genau das ist das Ansinnen von "Size Matters: Das Buch über wahre Größe".

Steht man vor einem acht Meter hohen Apfelbaum, kann der schon ziemlich groß wirken. Doch wie winzig ist er in Relation zu einem 115 Meter hohen Küstenmammutbaum! Erst wenn man die beiden Pflanzen nebeneinander stellt, werden die Relationen deutlich. Genau das ist das Ansinnen von "Size Matters: Das Buch über wahre Größe".

Größe ist relativ. Die illustrierte Enzyklopädie "Size matters" setzt unser Wissen in rechte Dimensionen und verdeutlicht durch anschauliche Grafiken. Wer Camp Nou in Barcelona für das Nonplusultra an Fußballstadien hielt, war noch nie in Pjöngjang. Und selbst die Frage, welcher Gott denn nun der größte ist, lässt sich dank dieses Buches beantworten.

"Size matters: Das Buch über wahre Größe" von Marc Ritter und Tom Ising ist bei Ecowin erschienen, enthält 232 Seiten und kostet 24 Euro. www.sizematters.de

che
Themen in diesem Artikel
Wie heißt der Film?
Hallo, seit langer Zeit bin ich auf der Suche nach einem Film, den ich vor ca. 25 Jahren gesehen habe. Es ist ein französischer Film von oder in der Art wie Eric Rohmer. Der Titel könnte "Betrug" oder ähnlich lauten. Es geht um eine Dreiecksgeschichte, bei der ein Mann von seiner Ehefrau und seinem besten Freund betrogen wird. Der Film erzählt seine Geschichte in Rückblenden und steigert die Spannung dadurch, dass der anfangs unwissende Zuschauer von Rückblende zu Rückblende mehr Informationen erhält, bis er gegen Ende sogar wissender ist als die Darsteller. Wie ein roter Faden zieht sich dabei die Frage durch den Film: Wer hat zu welchem Zeitpunkt was gewusst. - Ab wann wusste der betrogene Ehemann, dass er betrogen wurde? - Ab wann wussten die Betrüger, dass der Ehemann wusste, dass er betrogen wurde usw. Der Film beginnt äußerst langatmig. Wenn ich mich recht erinnere mit einer 20-minütigen fast statischen Kameraeinstellung. Zwei Personen (Ehefrau und Liebhaber) sitzen an einem Tisch eines sehr einfachen Restaurants. Aus dem Gespräch erfährt man, dass sie früher einmal ein Verhältnis hatten. Im Laufe der Unterhaltung verdichtet sich allmählich die Befürchtung, der Beste Freund/ Ehemann könnte eine Ahnung gehabt haben. Dann folgt die erste Rückblende. Dieses Prinzip von sich verdichtender Ahnung verstärkt sich immer mehr und verleiht dem Film eine - wie ich finde - einzigartige Dramaturgie. Wäre wundervoll, wenn jemand helfen könnte. Gruß Leo