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Gefährlicher Einsatz: Österreichs Bergretter genervt: Skifahrer sollen für ihren Leichtsinn zahlen

Kopf und Kragen riskieren die Bergretter in Österreich derzeit bei vielen Einsätzen in den tief verschneiten Skigebieten. Zur Kasse gebeten werden aus Leichtsinn verunglückte und geborgene Wintersportler bisher nicht. Das soll sich ändern.

Rettung eines Snowboarders bei Zell am See

Mehr als 12.000 Bergretter sind in ganz Österreich ehrenamtlich im Einsatz. Nicht selten riskieren sie bei den teils gefährlichen Bergungen ihr eigenes Leben. 

DPA

Österreichs Bergretter sind nach dem Dauereinsatz der letzten Tage nicht nur am Ende ihrer Kräfte. Sie sind auch genervt. Von Skifahrern, die aus Leichtsinn und Übermut gesperrte Pisten befahren und dabei nicht nur sich selbst in Lebensgefahr bringen. Stefan Hochstaffl, Präsident der Österreichischen Bergrettung, ist jetzt der Kragen geplatzt: "Niemand kann derzeit sagen, er wisse nichts von der Lawinengefahr. So blind kann man gar nicht durch die Welt laufen", erklärte er in der "Kronen Zeitung". Rückendeckung bekommt er aus der Politik. "Bei grob fahrlässigem Verhalten muss es erlaubt sein, über Strafen zu diskutieren", findet der Tiroler Landesvizepräsident Anton Mattle und spricht damit aus, was nicht nur viele Bergretter denken.

Bergretter riskieren Kopf und Kragen

Mindestens sechs Menschen starben in den vergangenen Tagen in österreichischen Skigebieten, weil sie Absperrungen ignorierten und bei Lawinenwarnstufe 4 im freien Gelände den ultimativen Kick suchten. Bereits am 7. Januar verunglückte ein Wintersportler aus Bayern in Schoppernhau (Vorarlberg) bei einem Lawinenabgang. Drei Tage später bezahlte ein 16-jähriger Deutsch-Australier seine Neugier in St. Anton mit dem Leben. Zuletzt lösten vier Touristen aus Biberach in Lech am Arlberg abseits der präparierten Pisten eine tödliche Lawine aus. Einer wurde noch immer nicht gefunden.

Die Suche und Bergung verunglückter Wintersportler ist nicht nur teuer, sondern auch gefährlich. Und zwar vor allem für die, die den Verunfallten helfen möchten. 12.600 Bergretter sind in ganz Österreich im Einsatz. Alle ehrenamtlich. Täglich riskieren sie Kopf und Kragen – häufig, weil tollkühne Skifahrer oder Snowboarder Absperrungen ignorieren und Warnungen schlicht überhören.

Indra Gerdes, Moderatorin beim Radiosender Antenne Bayern, richtete heute einen wütenden Post an alle Skifahrer und Snowboarder abseits der Pisten. Binnen weniger Stunden wurde der Post fast 2.000 Mal geteilt. Mehr als 350 User kommentierten die Worte der Moderatorin. 

Mattle: "Nur wenige sind derart unvernünftig"

"Wenn Menschen in den Bergen in Not sind, dann rückt die Bergrettung aus. Unabhängig davon, wie sie in die Situation gekommen sind", stellt Mattle klar und betont: "Angesichts der vielen Wintersportler gibt es nur einige wenige, die derart unvernünftig sind. Aber genau an jene richtet sich auch die Forderung nach Sanktionen“, sagt der Bürgermeister von Galltür, dem Ort, der im Winter 1999 von einer Lawine überrollt wurde, die 31 Menschen unter sich begrub.

Mattle will seine Forderung nach Strafen für grob fahrlässiges Verhalten von Wintersportlern demnächst im Tiroler Landtag bekräftigen. "Ob etwaige Konsequenzen dann landesgesetzlich oder bundesgesetzlich verankert werden können, wird sich zeigen", so der Politiker.

Quelle: "Kronen Zeitung"

Im Tiefschnee: Snowboarder löst Lawine aus - und fährt plötzlich um sein Leben

js

Wissenscommunity

kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(