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Post von Real-Madrid-Star: Cristiano Ronaldo erhitzt die Gemüter mit Buddha-Foto

Cristiano Ronaldo polarisiert ohnehin schon per Existenz. Nun hat begnadete Fußballer den Zorn vieler seiner Follower in den sozialen Netzwerken auf sich gezogen. Weil er in ihren Augen mit einem Foto den heiligen Buddha entweiht.

Der Post auf der Facebook-Seite von Cristiano Ronaldo mit einem Buddha-Kopf

Der Post auf der Facebook-Seite von Cristiano Ronaldo mit einem Buddha-Kopf

Real-Madrids Superstar Cristiano Ronaldo wollte eigentlich nur seinen Followern in den sozialen Netzwerken einen "guten Morgen" wünschen. Blöd nur, dass er sich dafür ein Foto aussuchte, auf dem er - vermutlich in seinem eigenen Garten - neben der Statue eines Buddha-Kopfs steht. Das alleine wäre wohl noch nicht das Problem. Ronaldo aber hat auf dem Bild die Hände in den Hosentaschen - und seinen Fuß stützt er lässig auf den Rand des kleinen Brunnens, der den Kopf umgibt. Das kam bei vielen Internetnutzern ganz offensichtlich nicht gut an. Im Buddhismus ist Buddha ein Heiligtum. Seine Statuen unnötig anzufassen oder gar zu erklimmen, gilt als Entweihung. Den Fuß daraufstellen scheint ebenfalls ganz oben auf der Liste der No-Gos zu sein. Denn obwohl Ronaldo die Statue selbst nicht berührt, ist in den Kommentarspalten darunter ein kleiner Shitstorm ausgebrochen.

Portugals Superstar: Warum Cristiano Ronaldo als Kind gehänselt wurde

"Das ist respektlos. Wie kann er seinen Bein auf Gautam Buddha stellen? Ich habe so eine Dummheit nicht von Ronaldo erwartet. Du hast heute einen Fan verloren. Das ist wirklich schlimm", schreibt ein Nutzer und erhält dafür satte 15.000 Likes. "Du hast keine Manieren", bekommt immerhin 8.000 Gefällt-Mir-Angaben. Viele fordern ihn auf, "andere Religionen zu respektieren. Einer erinnert den Superstar: "Du hast viele Buddhisten unter deinen Fans. Du bist ein berühmter Fußballspieler (...) So etwas solltest du bitte nicht machen. Dieses Foto hat das Herz von uns Buddhisten getroffen." Andere fordern ihn direkt auf, das Foto schnellstmöglich zu löschen, bevor "Leute aus Asien böse auf ihn werden". 


Nicht alle Nutzer kritisieren Cristiano Ronaldo dafür

Während in der aktuell rund 60.000 Beiträge langen Kommentarspalte diejenigen klar dominieren, die für das Bild mit Ronaldo hart ins Gericht gehen, haben rund 1,2 Millionen Menschen dem Post einen hochgereckten Daumen spendiert. Rund 60.000 ließen einen bösen Smiley da. 

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