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FC Bayern München - Uli Hoeneß spricht über Zukunft von Kingsley Coman

Kingsley Coman FC Bayern 0521
Kingsley Coman FC Bayern 0521
© Getty Images
Eine mögliche Vertragsverlängerung von Kingsley Coman gestaltet sich schwierig, der Franzose soll einen Abgang forcieren. Nun äußerte sich Uli Hoeneß.

Uli Hoeneß, Ehrenpräsident des FC Bayern München, hat zu den Spekulationen um einen Wechsel von Kingsley Coman Stellung bezogen. Zudem sprach Hoeneß bei MagentaTV auch über den Abschied von Bundestrainer Joachim Löw.

"Ich denke, dass das Angebot, das er offensichtlich hat, gut ist. Und wenn er das am Ende nicht akzeptiert, muss man auch als Verein konsequent sein", sagte Hoeneß über Coman.

Der Franzose soll nach Informationen von Sky Sport News und RMC Sport den FC Bayern noch in diesem Sommer verlassen wollen, da er aus diversen Gründen unzufrieden mit dem Verein sei.

Hoeneß: "Wir sind da ganz entspannt"

Hoeneß weiter: "Wir sind da ganz entspannt. Das ist ja ganz anders als bei David Alaba, dessen Vertrag auslief. Kingsley hat auch noch zwei Jahre Vertrag, bis dahin passiert noch viel auf der Welt."

Angesprochen auf die grundsätzlichen finanziellen Unterschiede im Profifußball sagte Hoeneß: "Sie werden nie erleben, wie ich beklage, wie das Geschäft ist. Solange die Regeln so sind wie sie sind, ist es halt so. Und dass man auch so gewinnen kann, haben wir mit dem Gewinn der Champions League im vergangenen Jahr bewiesen."

Uli Hoeneß über Löw: "Das war ein kluger Schachzug"

Was er fordere, sind vor allem schärfere Regeln: "Nach dieser Pandemie werden wir erleben, dass sich die Karten neu mischen werden. Ich hoffe sehr, dass die UEFA dem Rechnung trägt und das Financial Fairplay etwas anpasst." So hoffe Hoeneß, dass die UEFA die Zügel etwas anzieht und "die Zuwendungen von Außen, die gar keinen wirtschaftlichen Hintergrund haben", einschränkt.

Der 69-Jährige äußerte sich auch zum bevorstehenden Abschied von Bundestrainer Joachim Löw: "Das war ein kluger Schachzug. Denn ich denke, dass sonst der eine oder andere bei der Bild Druck gemacht hätte und dann wäre er jetzt gar kein Bundestrainer mehr."

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