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Nominierung der Nationalelf: Das sagt Löw über die ausgebooteten Weltmeister, die Nummer eins im Tor und neue Führungsspieler

Vor den nächsten Länderspielen hat Joachim Löw den Kader der Nationalelf bekannt gegeben. Lesen Sie in unserem Liveblog nach, was er über die Kritik sagt, den Zustand des deutschen Fußballs und neue Führungsspieler.

Bundestrainer Joachim Löw und die Nationalelf stehen vor entscheidenden Monaten. Am Mittwoch steht das Testspiel gegen Serbien in Wolfsburg an, vier Tage später wird es ernst: Dann startet die EM-Qualifikation in Amsterdam gegen die Niederlande. Löw hat auf einer Pressekonferenz den Kader bekannt gegeben, darunter sind drei Debütanten. Zudem äußerte er sich zu der Kritik an der Ausbootung von Thomas Müller, Jerome Boateng und Mats Hummels. Außerdem verriet er, wer in Zukunft die Nummer eins im deutschen Tor sein wird und wie er die Lage im deutschen Fußball einschätzt.



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Die Pressekonferenz mit Joachim Löw

  • Tim Schulze
    • Tim Schulze

    Damit verabschieden wir uns von Ihnen und sagen tschüss. Machen Sie es gut!

  • Tim Schulze
    • Tim Schulze

    Am Wochenende geht es erstmal weiter mit Bundesliga-Fußball. Am Mittwoch folgt das Testspiel gegen Serbien, am folgenden Sonntag wird es ernst, wenn der Auftakt in der EM-Qualifikation gegen die Niederlande ansteht - der stärkste Gruppengegner. Dann zählen nur noch Ergebnisse.

  • Tim Schulze
    • Tim Schulze

    Das war es mit der Pressekonferenz des Bundestrainers. Unser Eindruck: Löw kann die Kritik an der Art und Weise, wie er Müller, Boateng und Hummels aussortiert hat, nicht nachvollziehen. Aus seiner Sicht ist alles einwandfrei verlaufen. Auf den Vorwurf, dass er das Leistungsprinzip ausgesetzt habe, ist er nicht eingegangen. Deutlich ist er im Hinblick auf die zuletzt gezeigten Leistungen der Nationalelf geworden: Zu langsam, zu behäbig, zu eingefahren. Damit macht er deutlich, warum er die drei Weltmeister aussortiert hat.

  • Tim Schulze
    • Tim Schulze

    Was wir noch gar nicht vermeldet haben: Das ist der Kader, den Löw für die Länderspiele nominiert hat:

  • Tim Schulze
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    Leon Goretzka und Josuha Kimmich haben die Voraussetzungen, in Zukunft Führungsspieler zu werden.

  • Tim Schulze
    • Tim Schulze

    Zum Scheitern der Teams in der Champions League:

    Andere Nationen haben uns in gewissen Bereichen überholt. Bayern hat uns in den letzten Jahren verwöhnt.
    Wir haben viele Gespräche mit der Liga geführt, zum Beispiel über die Ausbildung. Die Gespräche dazu laufen schon länger.




  • Tim Schulze
    • Tim Schulze

    Löw äußert sich ausführlich zu den aktuellen Entwicklungen im Fußball. Das Spiel sei unglaublich schnell geworden. Körperlich sei das Steigerungspotential ausgereizt. Es komme darauf an, die künftigen Nationalspieler auch kognitiv zu entwickeln.

  • Tim Schulze
    • Tim Schulze

    Löw betont, dass er seine Entscheidungen

    autark
    fällt. Die Frage zielte auf die angebliche Beschwerde von DFB-Präsident Reinhard Grindel, der sich beschwert haben soll, dass er nicht über die Personalie Müller-Boateng-Hummels informiert worden sei.

  • Tim Schulze
    • Tim Schulze

    Jonas Hector ist ebenfalls nicht nominiert, aber der Kölner bleibt beim Bundestrainer auf dem Zettel. Genau wie Götze, dessen Leistungssteigerung Löw registriert habe.

  • Tim Schulze
    • Tim Schulze

    Löw:

    Löw: „Vor der EM-Quali ist der richtige Zeitpunkt für Veränderungen. Andere müssen jetzt in die Verantwortung reinwachsen. Wenn ich schaue: wer soll bei der EM welche Rolle erfüllen? Ich rede mit den betroffenen Spielern.“ Namen nennt er leider keine.

  • Tim Schulze
    • Tim Schulze

    Zu Manuel Neuer: Der Bayern-Kepper bleibt die Nummer eins - in diesem Jahr. Und Marc-André ter Stegen hat ebenfalls Weltklasse-Niveau erreicht. Er bekommt seine Chance und Neuer muss sich beweisen, ist aber aktuell die Nummer eins.

  • Tim Schulze
    • Tim Schulze

    Löw will neue Führungsspieler aufbauen. Wer das sein soll sagt er - noch - nicht.

  • Tim Schulze
    • Tim Schulze

    Eines wird auch deutlich: Löw versteht die Aufregung um die Ausbootung der drei Weltmeister nicht.

  • Tim Schulze
    • Tim Schulze

    Jetzt wird es interessant: Löw beantwortet eine Frage nach der taktischen Ausrichtung der verjüngten Nationalelf. Der Bundestrainer sagt klipp und klar, dass die Nationalelf im vergangenen Jahr viel zu langsam war. Es fehlte das Tempo, man sei viel zu selten ins letzte Drittel gekommen und vieles sei zu eingefahren gewesen. Das will er ändern in Zukunft - mit jüngeren Spielern.

  • Tim Schulze
    • Tim Schulze

    Löw sagt, dass er mit Müller telefoniert habe.

    Es wäre nicht ehrlich gewesen, die Spieler im Unklaren zu lassen. Ich habe ihnen deutlich gesagt, dass ich ohne sie die Qualifikation und die EM plane.

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