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Roma-Trainer Jose Mourinho scherzt über Cristiano Ronaldo: “Soll mich in Ruhe lassen”

Jose Mourinho Cristiano Ronaldo Real Madrid
Jose Mourinho Cristiano Ronaldo Real Madrid
© Getty Images
Zur neuen Saison übernimmt Jose Mourinho die Roma. Ein Duell mit Cristiano Ronaldo muss er aber nicht unbedingt haben.

Der neue Roma-Trainer Jose Mourinho hat nicht wirklich Lust auf ein Wiedersehen mit Cristiano Ronaldo, der bei Ligakonkurrent Juventus Turin unter Vertrag steht.

"Er sollte Italien jetzt verlassen und mich in Ruhe lassen", sagte Mourinho augenzwinkernd in einem Interview mit talkSPORT .

"The Special One" hat großen Respekt vor den Leistungen des Stürmers. "Jeder sagt, und ich sage das auch, er ist nicht mehr 25. Er ist 36 und er schießt keine 50 Tore mehr, aber wie viele hat er geschossen? Die Zahl ist unglaublich, die Zahlen sprechen für sich selbst", sagte er.

Ronaldo würde in nächster Zeit auch nicht mit dem Toreschießen aufhören, so Mourinho: "Ich denke, Rekorde und dass er nicht nur bei der Euro, sondern bei der Weltmeisterschaft spielen will."

Mourinho: Ronaldo will Ali-Daei-Rekord

Laut Mourinho wolle der portugiesische Nationalspieler auch den Rekord für die meisten Länderspieltore seiner Nation knacken. "Er will den Rekord des iranischen Spielers (Ali Daei; Anm. d. Red.) für Tore für eine internationale Mannschaft holen."

Der ehemalige Spieler des FC Bayern München hat 109 Treffer für den Iran erzielt, CR7 steht derzeit bei 104 Treffern für Portugal. Den Meilenstein könnte er bereits bei der EM 2021 erreichen, wo der Europameister von 2018 in der Gruppenphase auf Deutschland, Frankreich und Ungarn trifft.

Kritik an seiner Person sei für Ronaldo zudem ein Ansporn. "Ich denke, Kritiker motivieren ihn", sagte Mourinho und führte aus: "Als Gegner sollte man leise sein und kein falsches Wort sagen, denn das wird immer eine Motivation für ihn sein."

Mourinho hatte von 2010 bis 2013 Ronaldo bei Real Madrid trainiert und unter anderem den La-Liga-Titel und die Copa del Rey gewonnen. In der kommenden Saison hat er seinen ehemaligen Schützling als Coach der AS Rom als Gegner.

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