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LEICHTATHLETIK: Sex beflügelt Sprinterinnen

Sportlerinnen kommen nach einer heißen Liebesnacht erst so richtig auf Touren - die männlichen Kollegen machen am Tag danach allerdings schlapp.

Heißer Sex vor dem Sprint macht Frauen schnelle Beine, bei Männer funktioniert dieser natürliche An-Trieb leider nicht. »Wir können wissenschaftliche Untersuchungen bestätigen, die Frauen, die kurz vorher Sex hatte, sogar bessere Ergebnisse attestieren«, sagte der deutsche Sprint-Bundestrainer Uwe Hakus in einem Interview der Hamburger Zeitschrift »Fit for Fun«.

Vorspiel mit Nachspiel

Bei Frauen steige nach dem Sex der Testosteronspiegel, erklärte Hakus, »und das ist wettkampffördernd«. Ihre männlichen Sportkameraden sollten dagegen auf ein nächtliches Vorspiel vor dem Wettkampf lieber verzichten. »Ihr Testosteronspiegel senkt sich nach dem Orgasmus. Außerdem nimmt die Kontraktionsfähigkeit ihrer Muskeln nachweislich ab«, warnte der Männer-Bundestrainer.

Besser Schlaf als Beischlaf

Wer sich schon in der Nacht vor einem Wettkampf verausgabt, »muss vielleicht einen hohen Preis bezahlen«. Als Beispiel nannte Hakus einen Athleten, der im Vorjahr trotz monatelanger harter Vorbereitung die WM-Norm verpasst hatte. Später stellte sich heraus, dass der Mann in der Nacht zuvor »nur wenig bis gar nicht zum Schlafen gekommen ist«. Rein sportlich gesehen, also eine vergebliche Liebesmüh?.

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