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Tennis: Federer zieht ins Pariser Halbfinale ein

Auch wenn er in der Weltrangliste nicht mehr die Nummer eins ist und ihm Novak Djokovic und Rafael Nadal mittlerweile schwere Zeiten bereiten: Bei seinem Viertelfinalsieg beim ATP-Masters von Paris gab es eine bemerkenswerte Rekordmarke zu feiern – das 6:3 und 7:5 über Juan Monaco bedeutete seinen 800. Sieg auf der ATP-Tour.

Roger Federer hat das Halbfinale des ATP-Masters von Paris erreicht: Gegen den Argentinier Juan Monaco setzte er sich nach 84 Minuten mit 6:3 und 7:5 durch und feierte seinen 800. Erfolg auf der ATP-Tour.

Von der ewigen Bestmarke liegt der Schweizer allerdings noch weit entfernt, Jimmy Connors brachte es in seiner illustren Karriere auf 1242 Siege. "Ich hab gestern davon gehört", erklärte Federer gegenüber atpworldtour.com. "Das sind viele Matches und eine Menge Tennis. Eigentlich ist es nur ein weiterer Sieg, aber schon besonders. 800 ist eine große Zahl."

Gegner Monaco wurde somit bereits zum dritten Mal in diesem Jahr Opfer des einstigen Weltranglistenersten. In der Vorschlussrunde bekommt der es nun mit Tomas Berdych zu tun, der sich überraschend gegen den Weltranglistendritten Andy Murray durchsetzen konnte.

Das Ende von Murrays Serie

Der Tscheche beendete beim 4:6, 7:6 und 6:4 die Siegesserie des Schotten, der zuvor 17 Partien in Folge für sich entscheiden konnte. "Das war eines der besten Drei-Satz-Matches, das ich jemals gespielt habe", zitierte atpworldtour.com Berdych. "Alle drei Durchgänge waren sehr eng, ich war der Glücklichere heute.

Im zweiten Halbfinale werden sich Jo-Wilfried Tsonga und John Isner gegenüberstehen. Tsonga zog kampflos in die Vorschlussrunde ein, da Novak Djokovic wegen einer Schulterverletzung das Viertelfinale absagen musste. Tsongas Gegner John Isner wird dagegen weniger ausgeruht zu Werke gehen, benötigte er in seinem Viertelfinale gegen David Ferrer drei Sätze über 106 Minuten. 6:3, 3:6 und 6:3 hieß es am Ende für den Amerikaner.

sportal.de / sportal

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