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Wohltätigkeit Das Helfen macht uns zum Menschen: Warum es guttut, Gutes zu tun

Hilfe
Es macht uns zum Menschen, anderen helfen zu wollen
© Aleksandar Georgiev / Getty Images
Helfen wollen gehört zu unserer menschlichen Grundausstattung. 20 bis 30 Millionen Deutsche spenden jedes Jahr. Was treibt sie an? Ein Essay.
Von Jan Rosenkranz

Eben noch waren wir Albert Schweitzers edle Helfer. Und plötzlich, zack, fühlten wir uns wie die Erben Lothar von Trothas, des Schlächters der Herero, mindestens jedenfalls wie die Auslöser eines neuen Flüchtlingsstroms. Dazwischen lagen nicht mehr als zwei Briefe.

Dabei hatten wir nur Gutes im Sinn, damals vor 14 Jahren, als alles begann. Das erste Kind war unterwegs, und die werdende Mutter befand, wir sollten das mutmaßlich kommende Glück teilen. Natürlich hatte sie recht, und so entschieden wir, jeden Monat einen festen Betrag des Kindergelds einer Hilfsorganisation zu überweisen. Nach Afrika sollte es fließen, in eine Patenschaft für ein Kind.

Nennen Sie es religiös, von mir aus metaphysisch. Oder nennen Sie es "reine Dankbarkeit" – dafür, dass unser Nachwuchs das unverdiente Glück genießen darf, nicht am Anfang, sondern am Ziel so vieler Fluchtrouten geboren zu werden. Zur Wahrheit gehört sicher auch: Wir waren jung und steckten ziemlich tief im Dispo unseres Karma-Kontos. Und was, bitte schön, soll schlecht daran sein, ein besserer Mensch werden zu wollen?

Mehr als ein "homo oeconomicus"

Etwa 20 bis 30 Millionen Deutsche spenden unterschiedlichen Schätzungen zufolge jedes Jahr zwischen fünf und zehn Milliarden Euro für gemeinnützige Zwecke. Viele Millionen Mitmenschen opfern große Teile ihrer Freizeit, um ehrenamtlich in Sportvereinen, Flüchtlingsheimen, Suppenküchen zu arbeiten. Und in diesem Jahr der Pandemie dürften es noch ein paar Millionen mehr gewesen sein, die auf die ein oder andere Art schlicht: Gutes taten.

'Gutes Tun' Spende, Geld, Geldscheine, Hilfe
Etwa 20 bis 30 Millionen Deutsche geben jedes Jahr freiwillig Geld, zum Beispiel für Kinder, für Tiere oder Naturschutz
© Anne-Marie Pappas/kombinatrotweiss

Es sind erstaunlich viele, wenn man bedenkt, welch hässliches Bild wir lange Zeit von uns selbst gezeichnet haben: "Der Mensch ist dem Menschen ein Wolf", befand im 17. Jahrhundert Thomas Hobbes, der Staatsphilosoph, nur mittels Moral und Gesetz sei er notdürftig im Zaum zu halten und ansonsten ein, wie die B- und VWLer uns bis heute weismachen wollen: "homo oeconomicus" – geizig, gierig, faul und nur auf den eigenen Vorteil bedacht.

Offenbar können wir auch ganz anders, nett, freundlich, hilfsbereit.

Nur warum?

Weil es uns, erstens, über Tausende Generationen hinweg antrainiert wurde. Was uns, zweitens, einen unschätzbaren evolutionären Vorteil verschafft hat. Und uns, drittens, vielleicht damit wir es nicht aus Versehen vergessen, sogar glücklich macht. Ja doch, helfen macht glücklich!

"Wenn du einen Mangel an Freude empfindest, mach anderen eine Freude"

"Wenn du einen Mangel an Freude empfindest, mach anderen eine Freude", sagt Wolf-Jürgen Maurer. Der Facharzt für Psychotherapie leitet die private Oberberg Klinik in Scheidegg im Allgäu. Zu ihm kommen viele Menschen, die in Sinnkrisen stecken, an Depressionen oder Burnout leiden. Von außen betrachtet gehe es den meisten prächtig, Haus und Konto gut gefüllt, nur in ihnen selbst herrsche eine quälende Leere. Woran es den meisten von ihnen mangele, das sei: Sinn.

"Das Kreisen um das eigene Ich, die eigenen Bedürfnisse, das machen meine beiden Katzen auch", sagt Maurer. Als vernunftbegabtes Wesen brauche der Mensch aber etwas, das größer ist als er selbst – eine Sache, in deren Dienst man sich stellt; ein Werk, in dem man aufgeht; einen Artgenossen, der umsorgt sein will. Wenn es ihm gelingt, auf diese Weise "die Welt ein wenig heller zu machen", dann könne der Mensch Sinn, Zufriedenheit oder sogar Glück erfahren. Psychotherapeuten wie Wolf-Jürgen Maurer haben ein klingendes Wort für diesen Zustand parat, es heißt: "Selbsttranszendenz".

Mit unserem Patenkind wurde es nun nicht ganz so intensiv, dass wir uns zum Dingeldongel der Zimbeln im weißen Nebel wunderbar entmaterialisiert hätten. Aber als wir die erste Nachricht aus Afrika erhielten, da fühlten auch wir in unseren Herzen den "warm glow effect", wie der US-Ökonom James Andreoni Ende der 80er Jahre jenes warme Glühen beschrieb, das Menschen beim Spenden verspüren.

Und wie es glühte: Dank uns könne der achtjährige Kito (Foto anbei) endlich die Schule besuchen! Wir trügen nun Hoffnung in Kinderherzen! Leisteten unseren Beitrag für die bessere Zukunft von Kito und anderen Patenkindern, die irgendwann auf ihn folgen würden. Für die Zukunft ihrer Familien, ihrer ganzen Dörfer! So stand es in den Briefen, die fortan einmal im Jahr mit der Post kamen. Darin steckten die Spendenbescheinigung für die Steuer und ein Bogen für die Kühlschranktür. Dort hing jedenfalls das Papier mit dem Kurzporträt von Projekt und Person samt Foto des nun Glücklichen manchmal wochenlang wie eine Urkunde für die gute Tat – besiegelt mit hinreißendem Zahnlückenlächeln.

Die vier großen K der humanitären Hilfe

Kinder gehören neben Katastrophen, Krankheiten und Kirchen zu den vier großen K der humanitären Hilfe, auf die drei Viertel der gesamten jährlichen Spendensumme entfallen. Mit deutlichem Abstand folgt der Tierschutz, und sogar der bekommt noch fast doppelt so viel Geld wie die Rettung von Natur und Klima. Das Fundraising-Business ist hart und ungerecht: Bedacht wird nicht zwangsläufig das vordringlichste Problem, sondern bevorzugt wird jene Not, die sich am besten adressieren und bebildern lässt.

Das erklärt zum Beispiel auch, warum sich mit der Tierhilfe Mallorca, der Mallorca Tierhilfe, der Tierrettung Mallorca und dem Tierschutz Mallorca Ost (um nur einige zur nennen) insgesamt vermutlich mehr deutsche Vereine um streunende Hunde auf der spanischen Ferieninsel kümmern als, sagen wir, um die Verseuchung der Ostsee mit radioaktivem Müll. Kein Vorwurf, nur ein Befund. Heringe wedeln nun mal nicht so freudig mit dem Schwanz.

Illustration Hund
Für Not leidende Hunde spendet es sich leichter als für Fische, die in verseuchten Gewässern sterben
© Anne-Marie Pappas/kombinatrotweiss

Damit keine Missverständnisse aufkommen: Niemand verlangt, dass Helfen in erster Linie auf Entbehrung gründen muss. Es darf sich auch gut anfühlen, im Idealfall schon während der Ausübung der guten Tat. Denn Gutes zu tun bewirkt ja tatsächlich Gutes auf dieser Welt. Mit einer Spende von gerade mal 48 Euro besorgt "Brot für die Welt" Maissaat für zwei Hektar Ackerland. Mit Spendengeldern kauft der Nabu Wälder und Wiesen, um sie als Schutzraum für Wildkatzen oder Schwarzstörche auszuweisen. Mit ihnen werden Kinder geimpft, Frauen "em­powered", Landminen entschärft – und ja, auch Spenderherzen erwärmt.

Helfen ist eine Belohnung

Forscher der Universitäten Hongkong und Cambridge haben kürzlich in einer großen Metaanalyse mit dem Titel "Rewards of Kindness?" (Belohnung der Güte) einen deutlichen Zusammenhang zwischen prosozialem Verhalten und psychischem Wohlbefinden festgestellt. Es gibt ihn also wirklich, den "warm glow". Auch wenn er in Wahrheit nicht unser Herz erwärmt, sondern unser Hirn durchflutet – reine Biochemie, wie die Bremer Neurobiologin Nicole Strüber anschaulich an einem Beispiel erklärt: Wir sehen, dass sich jemand ein Bein gebrochen hat – und in unserem Hirn laufen sofort zwei empathische Reaktionen ab. Reaktion I: Einerseits simuliert das Gehirn – wohl über Spiegelneuronen –, wir seien selbst verletzt. Wir leiden mit. Viel interessanter ist jedoch Reaktion II, die sich gleichzeitig in einem Hirnareal namens Nucleus accumbens abspielt, dem Zentrum unseres Belohnungssystems. Der Reiz "Aua, das sieht gar nicht gut aus!" führt zu einer Kaskade chemischer Prozesse im Gehirn, dabei wird auch der Botenstoff Oxytocin freigesetzt. Dieses Sozialhormon, das auch beim Sex und unter der Geburt eine Rolle spielt, fördert Nähe, Vertrauen – und Empathie. Nun flutet das Dopamin an, was uns eine mögliche Belohnung signalisiert und uns da­rum motiviert, etwas zu tun: "Los, helfen!" Die Rettung ist da, das Bein wird geschient – und zum Dank sorgen jetzt Endorphine, körpereigene Opioide, für einen angenehmen Rush. "Das macht uns einfach glücklich", sagt Frau Strüber.

Seit ich mit Frau Strüber telefoniert habe, hat sich mein Blick auf den Kollegen K. zum Guten verändert. Denn nun, endlich, verstehe ich, wieso er beim Weihnachtswichteln vor einigen Jahren nachgerade undankbar auf mein anonymes Präsent reagierte. Ich hatte etwas Sinnvolles verschenken wollen und fuhr durch die halbe Stadt für: eine Ziege. Vielmehr den Gutschein für eine Ziege. Grandiose Idee, dachte ich. So eine Ziege produziert am laufenden Band Milch, Dünger, Nachwuchs und hilft einer Kleinbauernfamilie – ich glaube, es war eine Kleinbauernfamilie im Südpazifik –, sich selbst zu helfen. Kollege K. packte den Gutschein aus, starrte drauf, lächelte schief und ließ ihn in der Hosentasche verschwinden. Idiot, dachte ich damals. Undankbarer Idiot.

Problem + Einzelschicksal = Aktion

Heute, nach Frau Strüber, muss ich dieses Urteil revidieren. Nicht er war undankbar, sondern mein Hirn geflutet, ich hatte den doppelten Rush: einen fürs Spenden und einen fürs Schenken. Er aber hielt nur einen schnöden Zettel in Händen! Statt "Ziege" und "Südpazifik" hätte genauso gut "Reissack" und "China" da­rauf stehen können.

Es hat schon seine Gründe, warum Hilfsorganisationen so viel Zeit und Energie darauf verwenden, die richtigen Botschaften ans Spendenvolk zu senden. Botschaften, die an unser Mitgefühl appellieren und die – weil Mitgefühl erst einmal niemandem nutzt, außer dem Mitfühlenden – im besten Fall auch unsere Tatkraft wecken, uns also Geld geben lassen. Die Faustformel lautet: Problem+Einzelschicksal=Aktion.

Illustration: Mädchen mit Schulbuch
Kindern Bildung zu ermöglichen – auch dafür spenden die Deutschen gern
© Anne-Marie Pappas/kombinatrotweiss

Das ist nicht ohne Risiko. Denn damit werden die komplexen gesamtgesellschaftlichen Ursachen des Einzelschicksals oft gar nicht erkannt geschweige denn bekämpft. Schlimmstenfalls entsteht nichts weiter als eine Art rührseliger "Empathy Porn", der zwar ein bisschen Geld bringt, aber viel Würde nimmt. Blöd auch, dass diese Faustformel gewissermaßen auch in die Gegenrichtung funktioniert: wenn mein ganz eigenes Einzelschicksal plötzlich ein Problem hat und unverhofft in Aktion tritt.

Manchmal passt es eben einfach nicht so gut mit dem Geben. Das entschied auch ich eines Tages bezüglich unseres Patenkinds. Zugegeben, es war Steuerbelege-suchen-Wutanfall-Zeit. Zum 14. Mal suchte ich nach dem Beleg für unsere Mildtätigkeit, fand vieles, empört, wofür diese Familie alles Geld ausgibt!, fand aber keinen Beleg für Kito-John-oder-wie-auch-immer-das-Kind-inzwischen-hieß – und schrieb schließlich folgende Zeilen: "Hiermit kündigen wir…, anderweitig engagieren…, danke, alles Gute." Natürlich fühlte es sich falsch an.

Auch Ratten retten

Drei Wochen später schrieb die Organisation zurück: Man nehme unsere Entscheidung mit großem Bedauern zur Kenntnis, auch weil der kleine Jamal (Foto anbei) nun leider nicht weiter zur Schule gehen könne. Es war kein Brief für die Kühlschranktür. Es war nichts weniger als eine emotionale Vernichtung, die Quittung für unseren moralischen Absturz.

Ich übertreibe, aber die Praxis erinnerte mich an eine Anzeige, die ich vor langer Zeit in einer Satirezeitschrift gesehen hatte. Sinngemäß hieß es darin: Wenn Sie nicht sofort unseren Katalog bestellen, müssen wir leider dieses süße Hundebaby erschießen (Foto anbei).

Natürlich ein Witz auf Kosten unserer Empathie. Über die verfügt, sofern kein Psychopath, ein jeder. Und nicht nur jeder Mensch, sondern sogar Ratten. Das fanden Forscher der Universität Chicago vor einigen Jahren heraus.

Sie setzten eine Ratte vor einen Käfig, in dem eine andere Ratte eingesperrt hockte – und beobachteten, wie die Ratte geschickt die Verriegelung öffnete und ihre Artgenossin befreite. Ganz ohne dafür belohnt zu werden. Mit jeder Wiederholung wurde die Ratte besser. Auch als die Forscher einen zweiten Käfig dazustellten, in dem ein Stück Schokolade lockte, öffnete sie beide Türen. Sie befreite nicht nur die andere Ratte, sie teilte sogar die Schokolade mit ihr! Ratten!

Tiere kennen keine Moral. Nur was ist es dann? Biochemie?

Ein Bauplan zur Kooperation

Tatsächlich scheint es auch in den Werkseinstellungen unserer Psyche eine Art Vorverdrahtung zu geben, die uns auf soziale Interaktionen programmiert hat: wenn Not, dann helfen.

Das sei eine Art universales Gesetz über alle kulturellen Grenzen hinweg, sagt der Soziologe, Arzt, Freundschaftsforscher und Yale-Professor Nicholas Christakis. Als gäbe es einen Bauplan in unseren Genen, der uns zur Kooperation zwingt. "Wenn ich mein Gegenüber jedes Mal, wenn es in meine Nähe kommt, belogen, getäuscht oder getötet hätte, wäre ich als Tier besser dran gewesen, ein einsames Leben zu führen. Wir sind aber nicht so", sagt Christakis.

Der Mensch sei "im Grunde gut", findet auch der niederländische Historiker und Aktivist Rutger Bregman. So hat er auch seinen Bestseller genannt, in dem er in fünf Jahren Forschung zusammengetragen hat, was die moderne Wissenschaft über den Menschen weiß. In einem Satz: Tief in uns sind wir freundlich, liebevoll, altruistisch, eben: gut.

Und das ist keine Laune der Natur. Es war vermutlich der entscheidende Vorteil auf unserem langen Weg von einer unbedeutenden Spezies irgendwo im südlichen Teil Afrikas zum Herrscher über den Planeten. Ausgerechnet dem Homo sapiens ist das gelungen, einem vergleichsweise schwächlichen Primaten mit zahlreichen Fressfeinden. Es gab stärkere, Gorillas etwa, und solche mit größerem Hirn, wie unsere Verwandtschaft aus dem Neandertal – aber offenbar gab es keine, die besser miteinander kooperierten.

Gemeinsam, nicht einsam – das ist das Erfolgsrezept des Menschen.

Zuständig sind wir alle

Im Laufe der Jahrhunderte hat sich diese Erkenntnis in komplizierten Gebilden niedergeschlagen: Der Mensch hat aufwendige Systeme aus Steuern, Sozialabgaben und Versicherungen geschaffen, die gemeinschaftliche Solidarität Tag für Tag in die Tat umsetzen – und uns Unabhängigkeit verschaffen von gutsherrlicher Großzügigkeit.

Braucht es da überhaupt noch die gute Tat des Einzelnen? Hilft sie noch, oder stört sie schon? Tatsächlich lautet der Hauptkritikpunkt am Charity-Wesen, dass mit jeder guten Tat der staatliche Handlungsdruck sinke. Wenn sich die Tafeln um die Armen kümmern, muss der Staat es nicht mehr tun. Wenn Eltern für das Schul-WLAN sammeln, spart die Kommune das Geld.

Nur was würde daraus folgen? Nichts tun? Warten? Das Elend, die Armut, die Verzweiflung so groß werden lassen, dass… Ja, dass was eigentlich?

Wenn diese Kritik mehr sein soll als eine bequeme Begründung dafür, gar nichts zu tun, müssten wir doch zumindest dafür kämpfen, die "Zuständigen" dazu zu bringen, zu tun, wofür sie zuständig sind.

Sieht also fast so aus, als wären wir am Ende alle zur guten Tat verdammt. Vielleicht ist es wirklich so, wie Psychotherapeut Wolf-Jürgen Maurer sagte: Sich engagieren, helfen, Gutes tun, all das sei letztlich die Antwort auf die Frage: "Wer bist du?"

Das frage ich mich nun auch. Mein Karma-Konto steckt schon wieder tief in den Miesen. Als Kind war ich bei allem dabei: Kuchenbasar für Nicaragua, Weihnachtspakete packen für polnische Kinder, Altstoffe sammeln für den Weltfrieden. Und jetzt? Ich fürchte, es reicht nicht, nur noch Fair-Trade-Kaffee zu trinken.

Meine Frau ist inzwischen fein raus. Sie hat sich gewissermaßen für die Maximal­lösung entschieden – und arbeitet jetzt hauptberuflich für zwei Organisationen, die helfen.

Erschienen in stern 53/2020

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