Nordostsyrien

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Al-Scharaa beim Unterschreiben eines Waffenruhe-Abkommens

Syrien verkündet viertägige Waffenruhe - Kurdenmiliz will sich daran halten

Syrien hat im Konflikt mit den kurdischen Kämpfern im Norden des Landes erneut eine Waffenruhe verkündet - die mehrheitlich kurdischen Demokratischen Kräften Syriens (SDF) wollen sich eigenen Angaben zufolge daran halten. Ab dem Abend gelte "eine Waffenruhe für eine Dauer von vier Tagen" gemäß "der Vereinbarung zwischen dem syrischen Staat" und der SDF, erklärte das syrische Verteidigungsministerium am Dienstagabend. Zuvor verkündete Waffenruhen waren gescheitert.
Mitglied der syrischen Sicherheitskräfte in Damaskus

Kämpfe in Syrien: Übergangsregierung und Kurden vereinbaren Waffenstillstand

Nach bewaffneten Zusammenstößen zwischen syrischen Sicherheitskräften und kurdischen Kämpfern in Aleppo ist nach Angaben der Übergangsregierung in Damaskus ein Waffenstillstand vereinbart worden. "Wir haben uns auf einen umfassenden Waffenstillstand an allen Hauptachsen und auf Stationierungspunkte der Armee in Nord- und Nordostsyrien geeinigt", erklärte der syrische Verteidigungsminister Murhaf Abu Kasra am Dienstag im Onlinedienst X. Die Vereinbarung gelte ab sofort. Der islamistische Übergangspräsident Ahmed al-Scharaa traf sich Regierungskreisen zufolge mit dem syrischen Kurdenführer Maslum Abdi.
iranerin wm

Politikwissenschaftlerin Warum das Regime im Iran mit besonderer Härte gegen die Kurden vorgeht

Seit Tagen greifen die Streitkräfte des Irans und der Türkei Kurdengebiete in Syrien und im Irak an. Gleichzeitig geht das Regime in Teheran zunehmend brutal gegen die Zivilbevölkerung in den kurdischen Gebieten Irans vor. Was sind die Hintergründe der blutigen Offensive? Ein Gespräch mit Dastan Jasim, Politikwissenschaftlerin am Giga-Institut für Nahost-Studien in Hamburg.