Fondssparen lohnt sich
„Als Sparer sollen Sie sich wohlfühlen“

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Elmar Gaugenrieder ist Experte für Vermögensaufbau bei der Deka. Er setzt in der gegenwärtigen Niedrigzinsphase auf einen Fondssparplan – und hat auch sein eigenes Geld so angelegt.

Herr Gaugenrieder, viele Ihrer Kunden stehen dem Sparen mithilfe von Wertpapieren skeptisch gegenüber. Warum?

Gaugenrieder: Wertpapiere werden in Deutschland eher als Risiko wahrgenommen und das, obwohl viele Menschen bei großen Aktienunternehmen wie BASF, BMW oder Beiersdorf arbeiten oder deren Produkte wertschätzen. Und es gibt auch Sparer, die wohl noch immer darauf spekulieren, dass es irgendwann wieder besser wird mit den Zinsen – wenngleich die Fakten eher dagegensprechen.

Warum ist ein Fondssparplan ideal, um mit dem Wertpapiersparen zu beginnen?

Ein Fondssparplan unterscheidet sich gar nicht so sehr vom klassischen Sparen, das erleichtert den Einstieg. Man kann schon mit kleinen Beträgen regelmäßig anlegen und bei Bedarf auch jederzeit wieder aussteigen. Und um die passenden Fonds auszusuchen, muss man kein Experte sein, denn die gibt es ja bei Banken und Sparkassen. Wenn man sich sorgfältig informiert und gut beraten lässt, wird man sich mit seinem Fondssparplan wohlfühlen – und das ist das Wichtigste.

Lohnt sich ein Fondssparplan nicht erst ab einer größeren Summe?

Es ist eher umgekehrt – gerade wer nur wenig Geld zurücklegen kann, sollte das clever tun und Renditechancen nutzen. Und Investmentfonds sind aktuell eine der wenigen Anlageformen, bei denen ich einen Ertrag erwirtschaften und damit den Zinseszinseffekt nutzen kann. Dazu ist kein großes Startkapital nötig. Schon mit einer regelmäßigen Einzahlung von 25 Euro kann man mit einem Fonds sparen. Und regelmäßig heißt nicht automatisch monatlich, das kann auch in einem anderen Rhythmus sein.

Gibt es die Möglichkeit, spontan und unvorhergesehen an das angelegte Geld zu kommen?

Die gibt es, denn fast alle Fonds außer Immobilienfonds sind börsentäglich verfügbar. Man kommt also grundsätzlich an sein Geld heran und bleibt damit finanziell flexibel. Man muss auch nicht gleich alles verkaufen. Und sogar bei den regelmäßigen Einzahlungen kann man mal aussetzen oder weniger einzahlen.

Ist es nicht dennoch für Sparer zu riskant, das Geld in Wertpapieren anzulegen?

Ohne Zweifel gibt es Risiken, denn Kapitalmärkte schwanken, und diese Schwankungen können sich auch negativ auf den Wert der Anlage auswirken. Es kann nach unten gehen, es kann aber eben auch nach oben gehen. Wer langfristig an einen Fondssparplan herangeht und regelmäßig einzahlt, kann diese Schwankungen jedoch abfedern. Dabei hilft der Durchschnittskosteneffekt. Wenn die Konjunktur schwächelt, erhält man nämlich für seine Sparrate mehr Fondsanteile – und wenn es dann wieder aufwärts geht, profitiert man durch diese Anteile dann auch umso mehr.

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Haben Sie selbst Geld in einem Fondssparplan angelegt?

Ja, ich habe sogar verschiedene Fondssparpläne, die in deutsche und europäische Aktienmärkte investieren, sowie solche, bei denen das Geld in Emerging Markets angelegt wird, also in aufstrebende Märkte. Manchmal werde ich gefragt, ob ich trotz dieser Beteiligungen gut schlafe. Ich kann nur sagen: nicht trotzdem, sondern genau deswegen!

Erfahren Sie mehr: Alles zur Initiative der Deka unter www.anlegen-statt-stilllegen.de

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