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Geldanlage-Spezial Zinstief

Investieren für Fortgeschrittene: Was man über Zertifikate wissen muss

Wer Geld in Wertpapieren anlegen möchte, sollte auch Zertifikate in Erwägung ziehen. Das Finanzprodukt ist oft weit weniger kompliziert, als viele Anleger meinen. Hier sind die wichtigsten Fakten.

Bei einem Zertifikat handelt es sich um eine sogenannte Inhaberschuldverschreibung. Simpel ausgedrückt bedeutet das: Der Anleger leiht dem Zertifikate-Ausgeber (Emittent) Geld, dies ist in den meisten Fällen eine Bank. Das Besondere an Zertifikaten sind die klar festgelegten Konditionen. Bereits vor dem Kauf ist geregelt, ob, wann und in welcher Form Auszahlungen erfolgen. Dazu kommt, dass Zertifikate je nach Ausgestaltung in ganz unterschiedlichen Marktphasen Gewinne einbringen können – also auch bei gleichbleibenden oder fallenden Aktienkursen. Wichtig für den Zertifikate-Käufer ist eine gesunde finanzielle Basis des Emittenten, denn von ihm erhält er am Ende der Laufzeit die Rückzahlung – und dazu mögliche Erträge. Kein Wunder also, dass laut einer Umfrage die Bonität des Emittenten für ein Drittel der Zertifikate-Käufer das zentrale Entscheidungskriterium ist.* Die DekaBank nimmt in Sachen Bonität und Ausfallsicherheit eine führende Position ein, was auch aus den Bewertungen renommierter Ratingagenturen mit Aa3** und A*** hervorgeht.  

Für jeden Anlegertyp ein passendes Papier

Anders als beim Kauf von Aktien wird man mit einem Zertifikat nicht Miteigentümer eines Unternehmens und erhält deshalb auch keine Dividende. Wer ein Zertifikat kauft, kann je nach Zertifikat an der Wertentwicklung einer Aktie oder eines Aktien-Index – man spricht dabei allgemein vom Basiswert – teilhaben. Die Vielfalt der sogenannten Basiswerte, für die Zertifikate angeboten werden, ist enorm. Und es gibt Zertifikate-Typen, die nicht nur bei einem steigenden, sondern auch bei einem gleichbleibenden oder sinkenden Kurs des Basiswerts einen Ertrag ermöglichen. Es lassen sich zwei Grundtypen unterscheiden, nämlich Zertifikate mit Kapitalschutz und renditeoptimierte Zertifikate ohne Kapitalschutz.


Zertifikate mit Kapitalschutz

Zu den Kapitalschutz-Zertifikaten gehören beispielsweise Zertifikate, die sich auf die Auszahlung von regelmäßigen Zinsen für den Anleger konzentrieren. Bei ihnen erhält der Anleger zum einen Zinszahlungen während der Laufzeit und zum anderen am Ende der Laufzeit 100 Prozent des eingesetzten Geldes zurück. Darüber hinaus gibt es Kapitalschutz-Zertifikate, bei denen der Anleger an den Gewinnchancen der Aktienmärkte teilnehmen kann, das eingesetzte Kapital aber bis zu 100 Prozent gegen Kursverluste gesichert ist. Falls der Aktienkurs gestiegen ist, erhält der Anleger vom Kursgewinn allerdings nur einen bestimmten Anteil. Als Faustregel gilt: Je höher die Mindestrückzahlung, desto geringer die Beteiligung am Gewinn des dem Zertifikat zugrunde liegenden Basiswertes.

Zertifikate ohne Kapitalschutz

Bei anderen Zertifikate-Typen steht hingegen eine möglichst hohe Rendite im Vordergrund. Das bedeutet im Gegenzug immer auch ein höheres Verlustrisiko für den Anleger. Solche Zertifikate sollte nur abschließen, wer eine genaue Vorstellung von der Entwicklung des zugrunde liegenden Basiswertes hat. Und eine umfassende Beratung durch Fachleute sollte angesichts der enormen Bandbreite und damit auch Unterschiedlichkeit der Zertifikate-Typen ohnehin eine Selbstverständlichkeit sein. 


Erfahren Sie mehr: Alles zur Initiative der Deka unter www.deka.de/zertifikate

Hinweise: Vergangene Wertentwicklungen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung.

Investmentfonds können Wertschwankungen unterliegen, die sich negativ auf den Wert der Anlage auswirken können.
*DDV-Trend-Umfrage Januar 2015
**(Moody’s Emittentenrating sowie für langfristige unbesicherte Schuldtitel, Update vom 19.06.2015)
***(Standard & Poor’s, Update vom 15.10.2014)

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