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Deutscher Gründerpreis: Clevere Unternehmensideen von der Schulbank

In Hamburg wurden Deutschlands beste junge Gründer ausgezeichnet. Sie überzeugten mit kreativen und vor allem nachhaltigen Ideen. Viele der Konzepte ließen sich sofort realisieren, urteilte die Jury.

Die Finalisten des Deutschen Gründerpreis für Schüler bei der Preisverleihung in Hamburg

Die Finalisten des Deutschen Gründerpreis für Schüler bei der Preisverleihung in Hamburg

Beim Team "Luvaq" dreht sich alles um Wasser. Sauberes Wasser. Denn davon gibt es in der Welt viel zu wenig. Rund zwei Milliarden Menschen haben keinen Zugang zu Trinkwasser, in dem keine Bakterien oder Viren schwimmen. Um das zu ändern, dachten sich die fünf Schülerinnen und Schüler der Internatsschule Schloss Hansenberg im Rheingau ein genial einfaches Konzept aus: Ein Wasserbehälter mit Handkurbel. Die erzeugt mit einem kleinen Dynamo Strom, der eine UV-Lampe zum leuchten bringt. Und die ist so clever in den Behälter aus recyceltem Kunststoff gebaut, dass sie schon nach wenigen Minuten bis zu 20 Liter Wasser reinigt. Denn gegen starkes UV-Licht haben Keime keine Chance und sterben ab. Verunreinigtes Wasser wird so trinkbar.

Die Sieger des Deutschen Gründerpreis für Schüler 2019: Das Team Luvaq von der Internatsschule Schloss Hansenberg in Hessen. Von links: Nikolai Kowalski, Philipp Brandes, Malin Zeittler und Timo Samson

Die Sieger des Deutschen Gründerpreis für Schüler 2019: Das Team Luvaq von der Internatsschule Schloss Hansenberg in Hessen. Von links: Nikolai Kowalski, Philipp Brandes, Malin Zeittler und Timo Samson

Für Ihre Idee, die sie in einem ausgefeilten Businessplan darlegten, erhielten Malin Zeitter, Tara Urbach, Timo Samson, Philipp Brandes und Nikolai Kowalski am Dienstag den Deutschen Gründerpreis für Schüler. Sie setzten sich unter über 800 Teams durch, die sich beworben hatten. Der Preis wird vom stern zusammen mit den Sparkassen, Porsche und dem ZDF vergeben und durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert.

Teamarbeit als Schlüssel

In einem Online-Planspiel entwickeln die Schüler über mehrere Monate eine fiktive Geschäftsidee, schreiben einen Businessplan samt Finanzierungskonzept, schauen sich Konkurrenzumfeld und Märkte an und lernen dabei nicht zuletzt, ein großes Projekt zu strukturieren und eigenverantwortlich in einem Team zusammen zu arbeiten.

Die zehn besten Teams präsentierten ihre Ideen dann in Hamburg im Verlagshaus Gruner+Jahr, wo die stern-Redaktion sitzt. Es ging dabei um Konzepte gegen Lebensmittelverschwendung, Energiegewinnung aus Abwasser, die Sicherheit von Babys oder Online-Communities, bei denen die Daten der Teilnehmer nicht ausgeforscht werden. Fast alle der Konzepte griffen aktuelle Debatten auf und bewiesen, wie gut informiert Schüler heute entgegen aller Klischees sind und wie schnell sie Strömungen umsetzen.

Ideen für die reale Wirtschaft

Dr. Matthias Koehler, im Wirtschaftsministerium zuständig für das Thema Gründungen, war begeistert von der Qualität der Ideen und ihrer Umsetzung: "Viele der Ideen ließen sich schnell verwirklichen", lobte er. "Und das ist wichtig, denn neue, junge Unternehmen sind die Zukunft unserer Wirtschaft." Anna und Stefan Lemcke, die Gründer der Gewürzmanufaktur "Ankerkraut", sahen das ähnlich. Sie ermutigten die Schüler, bei der Berufswahl auch über die Selbstständigkeit nachzudenken: "Wer mit Leidenschaft sein Ding macht, kann viel erreichen: Es gibt für euch nicht nur Konzernkarrieren, sondern auch die Chance selbst etwas aufzubauen."

Für die fünf Mitglieder vom Siegerteam Luvaq ist das jedenfalls eine echte Option. Sie glauben weiter an ihre Idee und haben mit ihrem Preis auch die Gelegenheit, weiter daran zu arbeiten: Sie werden mit vier weiteren Teams im Herbst zu einem viertägigen, speziell auf die Schüler zugeschnittenen Management-Training auf Schloss Kröchlendorff in Brandenburg fahren. Dort können sie dann ergründen, wie viel Gründergeist wirklich in ihnen steckt.

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kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(