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Statistisches Bundesamt Auswirkungen der Coronakrise: Friseurbesuche deutlich teurer als im Vorjahr

Wegen Corona-Krise: Friseurbesuche deutlich teurer
Friseurbesuche sind in den vergangen Monaten im Schnitt um 6,3 Prozent teurer geworden (Symbolbild)
© Kirsten Neumann / Picture Alliance
Wer in den vergangenen Monaten einen Friseur aufgesucht hat, könnte bemerkt haben, dass die Preise deutlich gestiegen sind. Das Statistische Bundesamt veröffentlichte dazu Zahlen.

Die Corona-Pandemie lässt die Preise für Friseurbesuche in die Höhe steigen. Laut des Statistischen Bundesamtes am Dienstag mussten Kunden im August durchschnittlich 6,3 Prozent mehr bezahlen als im Vorjahr. 

Gründe für die Preiserhöhung sind der gestiegene Mindestlohn sowie die zusätzlichen Kosten zur Umsetzung der Hygieneauflagen. Der Preisanstieg wird seit der Wiedereröffnung der Salons im Mai beobachtet.

Deutlich höhere Preise für Kinderhaarschnitte

Zudem dürfen keine Trockenhaarschnitte mehr angeboten werden, was wegen der zusätzlichen Haarwäsche insbesondere die durchschnittlichen Preise für Schnitte bei Kindern (+9,4 Prozent) und Männern (6,5 Prozent) nach oben trieb. Frauen mussten 5,8 Prozent mehr zahlen als ein Jahr zuvor.

Das Statistikamt hatte nach eigenen Angaben zuvor auch Trockenhaarschnitte in die Preisangabe einfließen lassen. Der Wegfall von Trockenschnitten habe insofern zu Preiserhöhungen geführt, erläuterte eine Sprecherin.

deb DPA

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