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AKTIENNEWS: Hypovereinsbank hält am gesetzten Ziel fest

Ungeachtet der schlechten Konjunktur bekräftigt die Hypovereinsbank ihr Ziel, bis 2004 15 Prozent Eigenkapitalrendite zu erzielen.

Trotz der zurzeit unzufriedenstellenden Ertragslage hält die HypoVereinsbank nach Worten ihres Vorstandssprechers Albrecht Schmidt an dem Ziel einer Eigenkapitalrendite von 15 Prozent nach Steuern bis 2004 fest. »Von diesem Ziel nehmen wir nicht Abschied. Wenn die Konjunktur schwach ist, müssen wir eben unsere eigene Konjunktur machen«, sagte Schmidt am Montagabend in Frankfurt bei einem Vortrag für die Heinz Goldmann Foundation. So müsse die Bank den Verwaltungsaufwand reduzieren und neue Produkte anbieten. Mit dem richtigen Trading könne man außerdem auch in schwachen Börsen-Zeiten gute Erträge erwirtschaften.

Schmidt bekräftigte, dass eine Eigenkapitalrendite von zehn Prozent in diesem Jahr für die HypoVereinsbank nicht mehr erreichbar sei. Die Bank berate derzeit über die Ertragsziele für das kommende Jahr. »Das Firmenkundengeschäft läuft gut, das Privatkundengeschäft ist eine Baustelle«, sagte der HVB-Chef. Mit Blick auf die schwache Konjunktur sagte Schmidt, die nächsten Quartale blieben in den USA und Deutschland wahrscheinlich kritisch. Steuer- und Zinssenkungen sowie das Konjunkturprogramm in den USA ließen jedoch eine Erholung im zweiten Halbjahr 2002 erwarten. Angesichts der Militärangriffe der USA sei zudem mit steigenden Rüstungsausgaben zu rechnen, von denen ein konjunktureller Impuls ausgehen könne.

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