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Fette Beute: Profit um jeden Preis

Wer gute Nerven hat, kann weltweit investieren: Aktien, Immobilien, Rohstoffe - mutigen Anlegern winken hohe Profite. Ein Depot für alle, für die Chancen mehr zählen als Risiken.

Fette Beute: Risikobewusste Anleger können ihr Geld schnell vermehren

Fette Beute: Risikobewusste Anleger können ihr Geld schnell vermehren

Sie wollen mehr als vier, fünf "Prozentchen" Rendite pro Jahr? Okay. Chancen dazu bietet die Finanzwelt Ihrem Geld zur Genüge. Wenn Sie langfristig investieren wollen, sollten Sie nicht auf das sichere, aber eben nur moderat verzinste Tagesgeldkontos setzen. Risikofreudige Anleger investieren nur einen kleinen Teil ihres Kapitals im "grünen Bereich": In unserem Musterportfolio haben wir nur zehn Prozent in Anleihen gesteckt, davon die Hälfte in etwas riskantere Schwellenländer.

Im risikofreudigen Anlagemix besteht der größte Teil aus Aktieninvestments - weltweit gestreut. 60 Prozent gehen in Aktien aus Industrieländern und 20 Prozent in Schwellenländer. Ob in einen aktiv gemanagten Fonds oder einen Indexfonds ist Geschmackssache. Indexfonds, die einen bestimmten Markt möglichst genau abbilden, haben den Vorteil, dass sie sich die Gebühren für den Fondsmanager sparen. Fondsmanager können zwar den Markt schlagen, aber genauso gut schlechter abschneiden.

Die verbleibenden zehn Prozent gehen in alternative Anlagen: Fünf Prozent in einen Rohstofffonds und fünf Prozent in Gold. Das Edelmetall bietet keinen Zins und keine Dividende. Seine Wertentwicklung nach oben oder unten erklärt sich großenteils psychologisch. Das bislang bewährte Denkschema lautet: Wenn alle klassischen Werte in den Keller rauschen - oder dies auch nur befürchtet wird - steigt in aller Regel der Goldpreis. Zeigt sich dagegen die Wirtschaftswelt optimistisch und das politische Weltgeschehen entspannt, wie etwa in den 1990er Jahren, ist Gold kaum gefragt. So taugt das Edelmetall vor allem zur Absicherung im Fall grassierender Weltuntergangsstimmung.

Den Anlagemix für Risikofreudige im Vergleich mit einer sicheren und einer ausgewogenen Variante finden Sie hier

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.