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Großbritannien: Enttäuschendes Übernahmeangebot für Marks & Spencer

Der britische Milliardär Philip Green konnte die Anleger mit seinem möglichen Übernahmeangebot für die Einzelhandelskette Marks & Spencer (M&S) nicht überzeugen, die Aktie fiel um vier Prozent.

Der britische Milliardär Philip Green hat die Anleger am Donnerstag mit seinem möglichen Übernahmeangebot für die Einzelhandelskette Marks & Spencer (M&S) nicht überzeugen können. Die M&S-Aktie fiel als stärkster Verlierer um 4 Prozent auf 351,25 Pence. Green bietet für die Bekleidungs- und Lebensmittelkette bis zu sieben Milliarden Pfund (10,5 Mrd Euro) in bar und eine 25-prozentige Beteiligung an seinem erweiterten Gesamtunternehmen.

Bleibt Modedesigner Davies?

Allerdings gelte das nur, wenn ihm zuvor Einsicht in die Bücher gewährt werde, teilte er in London mit. Er will vor allem wissen, wie der Vertrag von M&S mit dem Modedesigner George Davies aussieht. Greens Angebot lag am unteren Rand der Erwartungen. "Ich glaube, man muss ein bisschen mehr bringen, um den Vorstand zu überzeugen", sagte ein Londoner Börsenmakler dem Sender BBC.

M&S hatte am Montag mit der Entlassung seines Chefs Roger Holmes auf die Gerüchte über den bevorstehenden Übernahmeversuch reagiert. Holmes hatte in der Londoner City keinen guten Ruf. Stattdessen rückte Stuart Rose, ehemaliger Chef von Greens Bekleidungskette Arcadia, zum neuen Chief Executive auf. M&S erzielte im abgelaufenen Geschäftsjahr einen leicht gestiegenen Vorsteuergewinn von 739,8 Millionen Pfund, gegenüber 715,7 Millionen Pfund im Vorjahreszeitraum. Das Image der Marke gilt als angestaubt, weshalb mit Übernahmeversuchen gerechnet worden war. (dpa)

DPA