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In Gold investieren: Sicherer Hafen Edelmetall

Der Goldpreis hat ein neues Rekordhoch erreicht. Gerade in Krisenzeiten ist es gefragter denn je, aber Gold eignet sich nicht für jeden als Investition. Was Sie unbedingt beachten sollten.

Von Florian Junker

Wer vor zehn Jahren in Gold investiert hat, kann sich über ein sattes Plus von 300 Prozent freuen. Nur: Für alle, die derzeit von ähnlich glanzvollen Renditen in der Zukunft träumen, könnte eine Anlage in das Edelmetall eher enttäuschend werden. Im langfristigen Vergleich schneidet Gold nämlich deutlich schlechter ab als eine Anlage in Aktien: In den vergangenen 30 Jahren warfen deutsche Aktien pro Jahr im Durchschnitt etwa acht Prozent Rendite ab, Gold lag dagegen nur bei knapp vier Prozent. Was ist also dran am Mythos um das edle Metall, das schon über 2000 Jahre vor Christus begehrt war wie kein anderer Schatz und heute risikofreudige Investoren fantasieren lässt?

Das Edelmetall als Rettungsanker

In allererster Linie verbinden Heiratswillige wie investitionsfreudige Anleger mit Gold einen ewigen Wert. Goldmünzen oder Goldbarren lösen sich nicht eben einmal aus dem Tresor in Luft auf. Kommt es als schmerzhafte Nebenwirkung der Finanzkrise zu einer stark steigenden Inflation, könnte die Goldanlage außerdem ein finanzieller Rettungsanker sein, um das eigene Vermögen ohne empfindliche Verluste durch die Krise zu bringen. Soweit ist es allerdings noch lange nicht, von einer Hyperinflation sind wir meilenweit entfernt. Im Gegenteil: Die Preissteigerung ist derzeit extrem niedrig.

Derzeit ist der Preis für Gold bereits sehr hoch. Solange das Inflationsrisiko gering und keine neuen globalen Finanzkrisen vor der Tür stehen, ist mit dem Ankauf von Gold wenig gedient.

Gold nur als Teil des Investments

Und es gilt noch weitere Dinge zu bedenken: Wer Gold kauft, verzichtet auf Zinsen oder Dividenden, die andere Anlageformen abwerfen. In der Regel kostet die sichere Lagerung des glänzenden Investments außerdem sogar noch Geld. Wie im echten Leben sollte man sich daher auch nicht bei der Geldanlage rundum mit Gold behängen. Wer den Trend mitmachen möchte, setzt lieber auf kleine feine "Schmuckstücke" in Tresor oder Depot. Als Faustregel gilt: Bei größeren Vermögen raten Experten zu Goldeinlagen von rund zehn Prozent.

Auch kleinere Anleger können über Goldfonds oder sogenannte ETC (Exchange Traded Commodities) relativ leicht Gold kaufen. Hier übernimmt ein Finanzdienstleister gegen eine Gebühr quasi die sichere Lagerung. Dabei sollten Investoren aber immer genau die Bedingungen studieren, idealerweise ist der Fonds oder das ETC mit physischem Gold hinterlegt. Das heißt, im Falle einer Pleite des Anbieters könnte der Kunde theoretisch die Herausgabe der ihm versprochenen Menge an Gold fordern. Andere Gläubiger hätten darauf keinen Zugriff.

Fonds auf Goldminenarbeiter?

Für hart gesottene Skeptiker des globalen Weltfinanzsystem ist das natürlich viel zu wenig. Für wahre Pessimisten zählt nur echtes Gold zum Anfassen. Allerdings kostet das: Kunden müssen etwa mit sieben Prozent Aufschlag auf den aktuellen Goldpreis rechnen, wenn sie Münzen haben wollen. Dafür kann man die Klassiker Krügerrand, Wiener Philharmoniker und Co. im Fall der Fälle wahrscheinlich am besten tauschen. Und auch hier lässt sich noch etwas einsparen, denn unter den Anbietern der Goldmünzen gibt es Unterschiede im Preis. Ein paar Angebote einzuholen kann sich durchaus finanziell lohnen.

Eine völlig andere Sache sind Aktien oder entsprechende Fonds auf Goldminenbetreiber. Hier spekuliert man auf den Erfolg von Explorateuren - oder zu deutsch schlicht Rohstoffausbeutern. Dabei ist meist unklar, wann etwas gefunden wird, wie lange eine Mine wirklich produzieren kann und ob sich das Ganze letztlich rentiert. Die Angaben der Minenbetreiber lassen sich meist nur schwer überprüfen, denn nur wenige Analysten fahren wirklich etwa nach Afrika und machen sich ein eigenes Bild. Natürlich ist der stark gestiegene Goldpreis auch ein positiver Faktor für solche Unternehmungen, aber sie gehören eher in den Bereich Goldrausch und sind in aller Regel nichts für sicherheitsbewusste Anleger.

Fazit

: Wer seine Geldanlage möglichst breit streuen möchte, ist also nicht unbedingt schlecht beraten, auch Gold zu kaufen. Allerdings sollte man etwas Vorsicht walten lassen. Größter Risikofaktor ist der Preis: Das Edelmetall wird derzeit zu Höchstpreisen gehandelt und auch ein starker in Verfall des Goldpreises ist nicht eben unwahrscheinlich, sollte sich die Krisenstimmung abschwächen. Letztlich ist es nie ganz vernünftig, Gold zu kaufen, sondern immer auch eine Leidenschaft, ein Rausch des gelben Metalls.

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kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(