HOME

Lohnsteuer: Steuererklärung für 2001 muss bis Jahresende beim Finanzamt sein

Arbeitnehmer die ihre Steuererklärung für 2001 nicht bis zum 31. Dezember beim Finanzamt abgegeben haben, verlieren den Anspruch auf Erstattung zu viel bezahlter Beträge.

Arbeitnehmer müssen ihre Steuererklärung für das Jahr 2001 bis zum 31. Dezember bei ihrem zuständigen Finanzamt abgegeben haben. An diesem Tag endet die Frist für die so genannte Antragsveranlagung, die früher als Antrag auf Lohnsteuer-Jahresausgleich bekannt war, wie der Bund der Steuerzahler Hessen berichtet. Gleichzeitig empfahl der Steuerzahlerbund, diese letzte Chance für eine mögliche Steuerrückzahlung aus dem Jahr 2001 nicht verstreichen zu lassen.

Auch Erstattungszinsen sind dann futsch

Wie es weiter hieß, verzichten Steuerzahler, die die Frist versäumen, nicht nur unwiderruflich auf die Erstattung zu viel einbehaltener Lohnsteuer und Solidaritätszuschlag und gegebenenfalls Kirchensteuer, ihnen gingen auch Erstattungszinsen verloren. Nach Angaben des Steuerzahlerbundes beginnt die Verzinsung nach Ablauf von 15 Monaten, somit würden ab dem 1. April 2003 Erstattungszinsen auf die Lohnsteuerrückzahlung des Jahres 2001 berechnet. Der Zinssatz beträgt diesen Angaben nach 0,5 Prozent pro Monat.

Auch Frist für Anträgen auf Arbeitnehmersparzulage endet

Die Abgabe der Steuererklärung lohne sich insbesondere dann, wenn nur ein Teil des Jahres gearbeitet worden sei oder dem Arbeitnehmer hohe Aufwendungen wie etwa Werbungskosten oder außergewöhnliche Belastungen entstanden seien, hieß es. Zur Abgabe der Erklärung sei der amtliche Vordruck zu verwenden und die Steuererklärung sei vom Steuerzahler eigenhändig zu unterschreiben. Außerdem sei zu beachten, dass am 31. Dezember 2003 auch die Frist für die Abgabe von Anträgen auf Arbeitnehmersparzulage ende. Diese seien ebenfalls beim Finanzamt zu stellen.

DPA