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RECHT: Bankbelege aufbewahren

Es ist zwar nicht vorgeschrieben, aber Privatleute sollten ihre Bankbelege mindestens zwei Jahre aufbewahren - damit kann man manchen Rechtsstreit abkürzen.

Privatpersonen sollten ihre Bankbelege mindestens zwei und in manchen Fällen sogar vier Jahre aufbewahren. Das rät der Bundesverband deutscher Banken in Berlin. Zwar gibt es dazu keine gesetzliche Verpflichtung, doch kann die Aufbewahrung dann manchen Rechtsstreit abkürzen.

Behauptet zum Beispiel ein Vermieter, die Miete sei nicht gezahlt worden, lässt sich die Zahlung anhand des Belegs schnell nachweisen.

Für die meisten Rechtsgeschäfte wie beispielsweise Handwerker- und Arztrechnungen läuft die Verjährungsfrist dem Verband zufolge erst nach zwei Jahren ab. Für regelmäßig wiederkehrende Leistungen wie Wohnungsmiete gilt sogar eine Verjährungsfrist von vier Jahren. Zwar können die Kreditinstitute selbst einen Zahlungsvorgang anhand ihrer Aufzeichnungen noch nach Jahren nachweisen. Doch für diese Rechercheleistungen der Bank muss der Kunde Gebühren entrichten, die je nach Kreditinstitut unterschiedlich hoch sind. Hat man hingegen die Belege aufbewahrt, kann man sich diese Gebühren im wahrsten Sinn des Wortes sparen.

Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.