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RECHT: Bankbelege aufbewahren

Es ist zwar nicht vorgeschrieben, aber Privatleute sollten ihre Bankbelege mindestens zwei Jahre aufbewahren - damit kann man manchen Rechtsstreit abkürzen.

Privatpersonen sollten ihre Bankbelege mindestens zwei und in manchen Fällen sogar vier Jahre aufbewahren. Das rät der Bundesverband deutscher Banken in Berlin. Zwar gibt es dazu keine gesetzliche Verpflichtung, doch kann die Aufbewahrung dann manchen Rechtsstreit abkürzen.

Behauptet zum Beispiel ein Vermieter, die Miete sei nicht gezahlt worden, lässt sich die Zahlung anhand des Belegs schnell nachweisen.

Für die meisten Rechtsgeschäfte wie beispielsweise Handwerker- und Arztrechnungen läuft die Verjährungsfrist dem Verband zufolge erst nach zwei Jahren ab. Für regelmäßig wiederkehrende Leistungen wie Wohnungsmiete gilt sogar eine Verjährungsfrist von vier Jahren. Zwar können die Kreditinstitute selbst einen Zahlungsvorgang anhand ihrer Aufzeichnungen noch nach Jahren nachweisen. Doch für diese Rechercheleistungen der Bank muss der Kunde Gebühren entrichten, die je nach Kreditinstitut unterschiedlich hoch sind. Hat man hingegen die Belege aufbewahrt, kann man sich diese Gebühren im wahrsten Sinn des Wortes sparen.