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"Finanztest": Steuerprogramme im Test: Welche gut sind – und welche falsch rechnen

Zahlreiche Steuerprogramme bieten sich als Helfer bei der Steuererklärung an. Finanztest hat 14 Programme gegeneinander antreten lassen – nicht auf alle war Verlass.

Steuerprogramm

Das Steuerprogramm von Wiso schnitt am besten ab

Picture Alliance

Rund 23 Millionen Steuererklärungen wurden im vergangenen Jahr elektronisch übermittelt. Nur ein kleiner Teil davon wird mit der Elster-Software der Finanzämter erstellt, etwa drei Viertel nutzen ein Programm eines privaten Herstellers. Die elektronischen Helfer sind nützlich - aber nicht immer zuverlässig, wie die Zeitschrift "Finanztest" berichtet. Insgesamt 14 Steuerprogramme haben die Experten von Finanztest gegeneinander antreten lassen, darunter Downloadprogramme, browserbasierte Software und eine App.

Am besten schnitten die Produkte des Anbieters Buhl Data Service ab: Den Testsieg holten sich das Downloadprogramm "Wiso Steuersparbuch 2019" sowie dessen Browservariante "Wiso Steuerweb" (jeweils Note 1,6). Sie boten die verständlichsten Steuertipps und machten bei den Beispielfällen der Prüfer die wenigsten Rechenfehler. Verschiedene Programme der ebenfalls etablierten Anbieter Akademische Arbeitsgemeinschaft und Haufe-Lexware landeten im Mittelfeld.

Steuerprogramme: Die Neuen machen viele Fehler

Schwach schnitten dagegen die erstmals getesteten Newcomer der Branche ab: Wundertax, Steuerbot und die App Taxfix erhielten jeweils nur die Testnote "Ausreichend". Die Neuen richten sich gezielt an junge Menschen und setzen auf eine einfache Benutzerführung. Doch mit der Berechnung komplizierter Steuerfälle sind sie überfordert. Bei den von den Prüfern durchgespielten Beispielfällen machten die Programme viele Rechenfehler. Vor allem mit Kindern kamen die drei Kandidaten nicht zurecht, Eltern sollten sie daher nicht nutzen, schreibt "Finanztest".

Übrigens: Für die Abgabe der Steuererklärung haben steuerpflichtige Privatpersonen in diesem Jahr erstmals regulär länger Zeit. Der Stichtag wurde um zwei Monate vom 31. Mai auf den 31. Juli verschoben.

Den kompletten Test der Steuerprogramme gibt es kostenpflichtig auf www.test.de 

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Rentner, die erstmals 2016 Geld aus der gesetzlichen Rentenversicherung erhalten, müssen dies versteuern. 72 Prozent der Brutto-Rente ist steuerpflichtig, lediglich die Werbungskostenpauschale von 102 Euro darf abgezogen werden. Die Sozialversicherungsbeiträge hingegen nicht.

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bak