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Diese Steuerprogramme helfen bei der Steuererklärung

Elektronische Steuerprogramme sind wesentlich günstiger als ein Steuerberater. Sie vereinfachen das Ausfüllen der Formulare ungemein - sind allerdings auch nicht unfehlbar.

Steuerprogramme erleichtern die Steuererklärung

Steuerprogramme erleichtern die Steuererklärung

Wer die selbst zu Hause machen will, kann auf eine Vielzahl elektronischer Helfer zugreifen. Da wäre zum einen das Elster-Formular, die kostenlose Steuersoftware der Finanzämter selbst. Sie übersetzt die Papierformulare in elektronische Form, bietet aber nur rudimentäre Erklärungen, was wo einzutragen ist.

Mehr Hilfe bieten kostenpflichtige Steuerprogramme. Nutzer haben hier die Wahl zwischen Software, die als Download oder CD-Version auf dem Computer installiert wird und Online-Steuerprogrammen, bei denen man die Formulare direkt im Web ausfüllt.

Steuererklärung mit Online-Steuerprogrammen

Online-Steuerprogramme haben zwei große Vorteile: Zum einen kann man sie auf allen Geräten nutzen, die einen Internetbrowser haben, also auch auf Tablets oder sogar Smartphones. Zum anderen kann man sie kostenlos ausprobieren und muss erst bezahlen, wenn man die Daten tatsächlich abschickt. In einer Untersuchung der Stiftung Warentest zeigten die Programme "Wiso Steuerweb", "Smartsteuer", "Steuerfuchs" und "Lohnsteuer kompakt" allerdings allesamt Schwächen. Keines der Programme berechnete alle Musterfälle so, dass das für den Kunden günstigste Ergebnis herauskam.

Am besten rechnete "Wiso Steuerweb", allerdings war unerfahrenen Nutzern die Bedienung zu kompliziert, weshalb Warentest das Programm vor allem fortgeschrittenen Nutzern empfiehlt. Laien kamen im Test am besten mit dem Programm "Smartsteuer"  zurecht. Am schlechtesten schnitt "Lohnsteuer kompakt" ab und erhielt die Note Mangelhaft.

Steuererklärung mit Steuersoftware

Wer seine Daten nicht online eingeben will oder wem die Web-Programme nicht zusagen, der kann sich ein Programm auf seinem Rechner installieren. Dabei gibt es drei große Anbieter, die in Tests regelmäßig vorne landen: Buhl Data, die Akademische Arbeitsgemeinschaft und Haufe-Lexware. Alle drei bieten eine abgespeckte Software für Standard-Fälle und eine umfangreichere Version für kompliziertere Fälle, zum Beispiel Selbstständige.

Laut der Verbraucherplattform Finanztip, die mehrere aktuelle Tests ausgewertet hat, ist das Wiso Steuer-Sparbuch (Buhl) derzeit der beste Premium-Anbieter, gefolgt von der Steuersparerklärung der Akademischen Arbeitsgemeinschaft und dem Haufe-Lexware-Programm Taxman 2016. Bei den Basis-Varianten hat demnach Tax 2016 (Buhl) die Nase vor Quicksteuer 2016 (Haufe-Lexware) und Steuer Easy (Akademische Arbeitsgemeinschaft).


Welches Programm für den Einzelnen das richtige ist, ist aber immer auch Geschmackssache. Wer einmal ein Programm gefunden hat, mit dem er zufrieden ist, kann jedes Jahr die aktuelle Version im Abo bekommen. Alte Steuerfälle können dann in der Regel gespeichert und als Grundlage für das nächste Jahr verwendet werden.

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Rentner, die erstmals 2016 Geld aus der gesetzlichen Rentenversicherung erhalten, müssen dies versteuern. 72 Prozent der Brutto-Rente ist steuerpflichtig, lediglich die Werbungskostenpauschale von 102 Euro darf abgezogen werden. Die Sozialversicherungsbeiträge hingegen nicht.

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