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Deutschland-Verbrauchskarte: Wo die größten Stromverschwender leben

Schweriner und Erfurter verbrauchen am wenigsten Strom. Oben auf der Liste der deutschen Energieverschwender: Bamberg und Regensburg. Wer wieviel Strom verbraucht im Überblick.

Zurzeit verschicken die deutschen Stromversorger wieder im großen Stil Briefe. Ihr Inhalt wird die wenigsten Empfänger freuen, denn in den allermeisten Fällen kündigen sie Preiserhöhungen an. Besonders hart dürfte die Steigerung Bewohner mittelgroßer Städte in Westdeutschland treffen. Denn hier leben die größten Stromverschwender des Landes, wie das Portal Preisvergleich.de ausgerechnet hat.

Als größte Energieschleuder entpuppt sich dabei Bamberg. In der fränkischen Unistadt verbrauchen die Bewohner am meisten Strom. Pro Kopf seien es dort 2235 Kilowattstunden, der Bundesdurchschnitt lag zuletzt bei 1836 Kilowattstunden. Auf Platz zwei liegt Regensburg, es folgen Osnabrück und Aachen. Die Stromsparer leben vor allem in Ostdeutschland: Erfurt (1394 kWh), Neubrandenburg, Dresden und Magdeburg verbrauchen im Bundesschnitt am wenigsten Strom. Auffallend ist, dass die größten Städte Berlin, Hamburg, München und Köln zu den "Normalverbrauchern" gehören, also weder besonders prassen noch sich zurückhalten.

Für die Studie wurden laut Preisvergleich.de in den vergangenen beiden Jahren online abgeschlossene Stromverträge ausgewählt sowie mit dem angegebenen Verbrauch sowie statischen Daten verglichen. Die Aufschlüsselung ist sicher nicht repräsentativ, dürfte aber im Großen und Ganzen die Verteilung des Stromverbrauchs wiederspiegeln.

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Niels Kruse