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Energieversorger erhöhen Preise: Was Stromkunden im Frühjahr droht

Stromkunden, die zum Jahresbeginn verschont geblieben sind, müssen nun mit einer Preiserhöhung rechnen. Vattenfall und 45 weitere Versorger schlagen in den kommenden Wochen zu. Ist Ihr Anbieter dabei?

Der Jahresbeginn ist traditionell der Zeitpunkt für Preiserhöhungen beim Strom. Im Januar und Februar erhöhten schon mehr als 400 Anbieter die Preise. Stromkunden, die nicht betroffen waren, sollten sich nicht zu früh freuen. Denn nun kommt die zweite Welle: Im März und April erhöhen nach Angaben des Vergleichsportals Toptarif weitere 46 Versorger die Preise.

Unter den Firmen mit Preiserhöhungen ist auch der Energiereise Vattenfall: Vattenfall-Kunden in Berlin müssen ab 1. April im Basis-Tarif 2,5 Prozent mehr zahlen, in Hamburg schlägt Vattenfall vier Prozent auf. Für einen vierköpfigen Haushalt bedeutet das Mehrkosten von 29 Euro beziehungsweise 47 Euro.

Einige lokale Versorger erhöhen die Preise sogar um mehr als zehn Prozent, was Zusatzkosten von mehr als 100 Euro bedeutet. Die komplette Liste aller derzeit angekündigten Erhöhungen ist hier zu finden. "Angesichts deutlich gesunkener Kosten für die Strombeschaffung fällt die aktuelle Preisentwicklung aber wesentlich moderater aus als im vergangenen Jahr, wo Preissprünge von mehr als zehn Prozent eher die Regel denn die Ausnahme waren", sagt Daniel Dodt von Toptarif. Wegen der gestiegenen EEG-Umlage und höherer Netzentgelte erwartet er in den kommenden Monaten jedoch weitere Preiserhöhungen.

Freuen können sich einzig die Kunden der Stadtwerke Bexbach im Saarland: Sie müssen ab April 2,8 Prozent weniger zahlen.

Hier können Sie Strompreise vergleichen und wechseln.

Auf diese Fallen im Kleingedruckten sollten Sie achten.

Daniel Bakir
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