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Bundesamt für Arbeit: Die Winterarbeitslosigkeit fällt aus

Die positive Entwicklung am Arbeitsmarkt hält an: Die Zahl der Arbeitslosen ist im Februar um 24.000 gesunken. Damit sind nun 4,22 Millionen Deutsche auf Jobsuche - vor einem Jahr waren es noch 5,048 Millionen.

Wegen des unverändert milden Winters ist die Zahl der Arbeitslosen im Februar auf 4,222 Millionen gesunken. Dies seien rund 24.000 weniger als im Januar, teilte die Bundesagentur für Arbeit (BA) mit. In den vergangenen fünf Jahren war die Zahl der Jobsucher im Februar durchschnittlich um knapp 75.000, in den vergangenen drei Jahren sogar um 95.000 gestiegen.

Unter dem Eindruck der aktuellen Februar-Entwicklung haben Bankenvolkswirte den Winter für den Arbeitsmarkt bereits abgeschrieben. Bislang sehe es danach aus, dass die Winterarbeitslosigkeit in diesem Jahr komplett ausfällt oder nur sehr moderat spürbar sei, hieß es. Allenfalls ein harter Spätwinter im März könnte die Entwicklung noch umkehren.

Die Investitionsbereitschaft der Unternehmen ist nach Einschätzung von Volkswirten so hoch, dass kaum Personal entlassen wurde. Die Firmen wollten ihre Kapazitäten vielmehr weiter ausbauen.

Auf die unverändert positive Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt weist auch der von der Bundesagentur für Arbeit (BA) veröffentlichte BA-Stellenindex hin. Danach legte das Stellenbarometer im zu Ende gehenden Monat auf 193 Punkte zu; dass seien fünf Punkte mehr als im Januar. Vor einem Jahr hatte der Indexwert noch um 52 Punkte niedriger gelegen.

Im Januar war die Zahl der Arbeitslosen mit 4.247.000 auf ein neues Sechs-Jahres-Tief gesunken. Der Anstieg war im Monatsvergleich mit 239.000 nur halb so stark ausgefallen wie im langjährigen Mittel. Vor einem Jahr waren 5,048 Millionen Menschen arbeitslos.

DPA / DPA
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