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Deutsche Börse: Stellenabbau bei allen Töchtern des Konzerns

Die Deutsche Börse will einem Zeitungsbericht zufolge bis zu zehn Prozent ihrer Stellen streichen. Davon seien alle Töchter des Konzerns, der insgesamt rund 3300 Mitarbeiter beschäftigt, betroffen, schreibt das "Handelsblatt" (Donnerstagausgabe) unter Berufung auf Finanzkreise.

Die Deutsche Börse will einem Zeitungsbericht zufolge bis zu zehn Prozent ihrer Stellen streichen. Davon seien alle Töchter des Konzerns, der insgesamt rund 3300 Mitarbeiter beschäftigt, betroffen, schreibt das "Handelsblatt" (Donnerstagausgabe) unter Berufung auf Finanzkreise. Der Börsenbetreiber reagiere damit auf das krisenbedingt schwächere Geschäft im Wertpapier- und Derivatehandel. Eine Unternehmenssprecherin lehnte eine Stellungnahme ab.

Börsen-Chef Reto Francioni hatte erst zu Wochenbeginn die Investoren auf ein weiteres schwieriges Jahr eingestimmt und betont, dass Kostendisziplin eine der großen Prioritäten bleibe. "2010 wird nicht nur herausfordernd. Es wird schwierig", hatte er auf der Jahreseröffnungsveranstaltung des Börsenbetreibers gesagt. Die Krise sei noch längst nicht ausgestanden - allen positiven Indikationen zum Trotz. Bereits zu Beginn des vergangenen Jahres hatte Francioni angekündigt, dass 2009 - anders als in den vergangenen Jahren - keine Rekordergebnisse erzielt werden würden.

Reuters / Reuters
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