HOME

Gehaltsstudie: Was Sie tun müssen, um 100.000 Euro zu verdienen

Wie erreicht man ein sechsstelliges Gehalt? Die Jobbörse Stepstone hat ausgewertet, welcher Weg am häufigsten zum Traumgehalt führt.

Topverdiener haben oft Führungsverantwortung und arbeiten in großen Unternehmen

Topverdiener haben oft Führungsverantwortung und arbeiten in großen Unternehmen

Manche ackern ohne Ende und kommen doch auf keinen grünen Zweig. Bei anderen zahlt sich die Arbeit auch in einem sehr guten Gehalt aus. Die Jobbörse Stepstone hat untersucht, welche Faktoren dazu führen, dass jemand ein Gehalt von 100.000 Euro oder mehr erreicht. Grundlage sind die Daten von 5000 Topverdienern, die diese Gehaltsmarke übertroffen haben.

+++ Welche Faktoren laut der Jobplattform Adzuna entscheidend für ein 100.000-Euro-Gehalt sind, lesen Sie hier. +++

Das Erfolgsrezept für ein sechsstelliges Gehalt besteht laut Stepstone vor allem aus vier Faktoren:

Gehalts-Faktor 1: Das Richtige studieren

Die meisten Topverdiener aus der Studie haben studiert: 82 Prozent haben einen Hochschulabschluss. Aber auch auf die Wahl des Studiums kommt es an. Jeder dritte der befragten Großverdiener hat BWL, VWL oder sonstige Wirtschaftswissenschaften studiert. Jeder fünfte hat einen  Abschluss in Ingenieurwissenschaften. Politik- und Sozialwissenschaftler sowie Geschichts- und Kulturwissenschaftler tauchen dagegen fast gar nicht in der Riege der Topverdiener auf. Wer einen Doktortitel vorweisen kann, verdient laut Statistik fast 10.000 Euro mehr als der Durchschnitt der befragten Topverdiener. 

Großer Gehaltsvergleich: Welche Studiengänge sich auszahlen - und welche eher nicht
Erziehungswissenschaften, Sozialpädagogik

Platz 17: Erziehungswissenschaften, Sozialpädagogik (ohne Lehramt)

Durchschnittliches Jahresgehalt: 45.116 Euro

Gehalts-Faktor 2: In die richtige Branche gehen

Ein Studium ist das eine, wo man seine Fähigkeiten anschließend einsetzt, das andere. In der Gesundheitsbranche erzielten die befragten Topverdiener mit durchschnittlich 142.300 Euro die höchsten Gehälter. Auch im Bankensektor wird überaus üppig verdient (140.800 Euro). Ebenfalls überdurchschnittlich hoch ist der Verdienst laut Studie in der Nahrungs- und Genussmittelindustrie (138.300 Euro), bei Finanzdienstleistern (136.700 Euro) sowie in der IT-Branche. 

Gehalts-Faktor 3: Ein großes Unternehmen wählen

In größeren Unternehmen wird tendenziell mehr gezahlt. Drei von zehn befragten Topverdienern arbeiten in einem Konzern mit mehr als 10.000 Mitarbeitern. Nur 1,4 Prozent der Spitzenverdiener sind in kleinen Unternehmen mit bis zu zehn Mitarbeitern beschäftigt. 

Fluglotsin bei der Air Force: Ist das der stressigste Job der Welt?

Gehalts-Faktor 4: Einen Posten im Management anstreben

Wer mehr als 100.000 Euro im Jahr verdienen will, sollte eine Position im Management anstreben. Nur einer von zehn Topverdienern der Studie hatte keine Führungsrolle inne. 55 Prozent der Topverdiener sind im mittleren Management zu Hause.

Zur statistischen Wahrheit gehört noch ein weiterer Faktor, der nichts mit Ausbildung und Können zu tun hat: Neun von zehn Topverdienern sind Männer, das Durchschnittsalter liegt in der Studie bei 47 Jahren. Die Daten stammen aus dem Stepstone-Gehaltsreport, für den insgesamt 150.000 Fach- und Führungskräfte Fragen zu ihrem Einkommen beantworteten. 

19 Berufe im Vergleich: Gehaltsreport: In welchen Berufen Sie am besten verdienen
Pflege, Therapie und Assistenz

Pflege, Therapie und Assistenz

Kleine Unternehmen (bis 500 Mitarbeiter): 32.638 Euro

Mittlere Unternehmen (500 bis 1000 Mitarbeiter): 37.415 Euro

Große Unternehmen (mehr als 1000 Mitarbeiter): 41.798 Euro

Themen in diesem Artikel