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Jobangebot: Sexspielzeug-Tester in Vollzeit gesucht - und das müssen Sie können

Ein britischer Anbieter von Sexspielzeug bietet ein Jahresgehalt von umgerechnet 30.000 Euro für jemanden, der sich durchs Sortiment testet. Einstellungsvoraussetzung: Humor und eine gute Schreibe.

Handschellen fürs Liebesspiel

Handschellen fürs Liebesspiel

Sie wollen gerne haufenweise Sexspielzeug kostenlos bekommen und dafür auch noch bezahlt werden? Kein Problem, der Londoner Erotikartikelanbieter LoveWoo hätte da eine Stelle offen. Gesucht wird ein professioneller "Sex Toy Reviewer" - also jemand, der Erfahrungsberichte über Sexspielzeuge, erotische Unterwäsche und ähnliche Produkte verfasst. Auch eine Bondage-Sektion und eine "Fifty Shades of Grey"-Ecke bietet der Onlinehändler.

Es handelt sich laut Stellenausschreibung nicht um einen kleinen Nebenjob, sondern um einen richtigen Vollzeitjob mit Fünf-Tage-Woche und einem Jahresgehalt von 28.000 britischen Pfund (umgerechnet 30.400 Euro). Zwei Tage Home-Office sind drin, die anderen drei Tage sollte man im Büro in London erscheinen. 

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Humor unbedingt vonnöten

Die Jobbeschreibung: LoveWoo-Produkte testen und "ausführliche, informative Produktrezensionen" schreiben. "Entscheide, warum das Produkt heiß ist, was es heißer machen könnte und gebe persönliche Empfehlungen", heißt es in der Stellenanzeige. Auch Video-Content soll erstellt werden, wobei betont wird, dass die Videos "außerhalb des Schlafzimmers" entstehen sollen. Die Rezensionen sollen auf der Website hochgeladen und via Social Media verbreitetet werden. Auch bei Kundennachfragen sollte der Review-Schreiber helfend zur Verfügung stehen.

Und so sieht laut Stellenausschreibung der ideale Kandidat aus: Er sollte bereit sein, hart zu arbeiten, Enthusiasmus und Humor mitbringen. Außerdem sympathisch, ehrlich und in der Lage sein, "wie ein Kunde zu denken". Hervorragende sprachliche Fähigkeiten - schriftlich wie mündlich - sind ebenfalls vonnöten. Zudem ist ein bisschen Erfahrung in Form von "früheren Veröffentlichungen wünschenswert".

Als zusätzlichen Anreiz lockt die Firma mit unbegrenztem Urlaub und einem jährlichen dreitägigen Mitarbeiterausflug. Am Geburtstag hat man grundsätzlich frei. Außerdem gibt es privaten Krankenversicherungsschutz sowie Rabatt beim Fitnessstudio. Interessenten sollten eine Sex-Toy-Rezension als Arbeitsprobe sowie einen Lebenslauf oder eine Videobewerbung einsenden. Bewerbungen sind noch bis 15. September möglich. 

bak
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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.