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JOBMESSE: Mehr als Geld verdienen

Anwalt für Greenpeace oder Marketingleiter von Amnesty International. Bei einigen Berufen geht es um mehr als nur ums Geld.

Anwalt für Greenpeace oder Marketingleiter von Amnesty International. Bei einigen Berufen geht es um mehr als nur ums Geld. Es gehört schon ein ganzes Stück Idealismus dazu, die Tätigkeit in einem Non-Profit-Unternehmen der lukrativeren Arbeit in einem großen Wirtschaftskonzern vorzuziehen.

Die Hochschulkontaktmesse »care & contact«, die am 21. November an der Freien Universität Berlin veranstaltet wird, hat genau diesen Tätigkeitsbereich zum Thema gemacht. »Jobs & Perspektiven im Non-Profit-Sektor« ist das Motto der Veranstaltung. Dabei treten Unternehmen auf, die sich soziale Verantwortung, Umweltverträglichkeit und Nachhaltigkeit zu Leitlinien gemacht haben.

Vielfältiges »Teilnehmerfeld«

Der Veranstalter »Interessenvereinigung für Politikwissenschaft« will möglichst vielen Organisationen, Einrichtungen und Stiftungen die Möglichkeit geben, sich vorzustellen und Kontakt zu Interessierten aufzunehmen.

Neben bekannten Namen wie Greenpeace, Ärzte ohne Grenzen, dem Roten Kreuz und Amnesty International nehmen auch »Exoten« wie »Internationale Ärzte zur Verhütung des Atomkriegs« an der Veranstaltung teil.

An den Informationenständen der rund 30 Organisationen können Studenten und Absolventen wissenswertes über Praktika und Berufsperspektiven in den Bereichen Umweltschutz, Entwicklungszusammenarbeit, Migration und Menschenrechte erfahren.

Die andere Jobmesse

Parallel zum Angebot werden in vier Podiumsgesprächen Umweltschutz, Grund- und Menschenrechte, Weltwirtschaft & Entwicklung und Internationale Organisationen thematisiert. Die Vertreter unterschiedlicher Organisationen berichten von ihrer Arbeit und stehen Rede und Antwort.

»care & contact« richtet sich an Studierende aller Fachrichtungen und Semester, die einen potentiellen Arbeitsplatz an mehr messen als am Verdienst. Die Jobmesse zeigt Alternativen auf, die auf anderen Hochschulkontaktmessen und Jobbörsen nicht geboten werden.

Christian Meyer

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