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Kategorie "Visionär": Arzneimittel per Post

Der Zwang zur Kostendämpfung im Gesundheitswesen erfordert neue Ideen: Im Markt des traditionellen Arzneimittelverkaufs hat das Unternehmen 0800 DocMorris einen neuen Weg beschritten und bietet Medikamente im Versandhandel an.

Voraussetzung für eine Nominierung in dieser Kategorie ist die erfolgreiche unternehmerische Umsetzung eines gesellschaftlich relevanten, visionären Themas, das in jedem Jahr neu festgelegt wird. In diesem Jahr liegt der Schwerpunkt auf dem Aufbrechen starrer Märkte. 0800 DocMorris hat im Markt des traditionellen Arzneimittelverkaufs einen neuen Weg beschritten und bietet Medikamente im Versandhandel an.

Die traditionellen Apotheken protestierten zunächst gegen die Versand-Apotheken, die verschreibungsfreie und -pflichtige Arzneimittel aus dem Ausland preisgünstig per Post an die Kunden liefern. Doch der Zwang zur Kostendämpfung im Gesundheitswesen macht es immer wahrscheinlicher, dass diese Art der medizinischen Versorgung auch vom deutschen Gesetzgeber seinen Segen erhält.

DocMorris war die erste Versandapotheke. Von einem Deutschen und einem Niederländer gegründet, operiert das Unternehmen seit Mitte 2000 aus den Niederlanden. Die Kunden können per Post, Fax oder Internet bestellen. Bei verschreibungspflichtigen Arzneimitteln muss das Rezept im Original eingereicht werden. Die Verrechnung erfolgt, wie gewohnt, direkt mit der Krankenkasse. Die Vorteile für den Kunden liegen auf der Hand: Arzneimittel zu europaweit einheitlichen und günstigen Preisen, Wegfall der Zuzahlung bei vom Arzt verordneten Arzneimitteln sowie die bequeme, portofreie Lieferung nach Hause oder an den Arbeitsplatz. Ein besonderer Schwerpunkt von DocMorris ist die pharmazeutische Beratung des Patienten per Telefon, E-Mail oder Post.

Klare Vorteile gegenüber klassischen Apotheken

Durch IT-gestützte Datenbanken zum (freiwillig erstellten) Gesundheitsprofil und der Medikamentenhistorie der Kunden ist es möglich, Über-, Unter- oder Fehlversorgung zu erkennen und den Kunden darüber zu informieren. Jede Bestellung wird mit dem bisherigen Arzneimittelverbrauch des Kunden verglichen, so dass zum Beispiel Kontraindikationen sofort erkannt werden. Diesen Service bietet die Apotheke um die Ecke (bisher) nicht.

DocMorris hat trotz zahlreicher Proteste einen traditionell hochpreisigen stark regulierten Markt erfolgreich aufgebrochen und leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Kostensenkung im Gesundheitswesen. Durch das bisher erworbene Know-how hat DocMorris gute Chancen auf die Marktführerschaft im Medikamenten-Versandhandel. Darüber hinaus werden zurzeit weitere Geschäftsaktivitäten im Bereich Prävention und Substitution vorbereitet.

Das Unternehmen wurde im Juni 2000 von Ralf Däinghaus gegründet. Aufgrund der bisherigen Rechtslage hat die Versandapotheke seinen Firmensitz im niederländischen Landgraaf. Däinghaus ist heute Chef von 105 Mitarbeitern.

Themen in diesem Artikel
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(