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"Frozen II" im Kino Disneys "Eiskönigin" knackt die Milliardenmarke – und ist damit in guter Gesellschaft

Frozen II im Kino
Seit dem 20. November 2019 ist "Die Eisköniging II" auch in Deutschlands Kinos zu sehen.
© ©2019 Disney. All Rights Reserve/ / Picture Alliance
Bei Disney klingeln die Kassen: "Die Eiskönigin II" durchbrach am Wochenende die Marke von einer Milliarde Dollar. Damit ist die Fortsetzung nicht allein. Es ist schon der sechste Titel in diesem Jahr aus dem Hause Disney, der das schafft.

Mit Fortsetzungen ist das ja immer so eine Sache. Die Menschen strömen in die Kinos, um schnell festzustellen: Der erste Film war deutlich besser. Und so hinken die zweiten Teile auch umsatzseitig den Originalen meist hinterher. Doch das gilt nicht immer - und das beweist Disney mit "Frozen II". Am vergangenen Wochenende durchbrach der zweite Teil der "Eiskönigin" die magische Marke von einer Milliarde Dollar am weltweiten Boxoffice. Damit ist das Märchen um die Schwestern Elsa und Anna für den Mickey-Mouse-Konzern der sechste Film im Jahr 2019, dem das gelingt.

An den Kinokassen spielte "Die Eiskönigin II" bislang 1,032 Milliarden Dollar ein (davon allein 366,5 Millionen Dollar in den USA). Ähnlich erfolgreich waren "Aladdin" (1,045 Milliarden Dollar), "Toy Story: Alles hört auf kein Kommando" (1,073 Milliarden Dollar), "Captain Marvel" (1,13 Milliarden Dollar), "Der König der Löwen" (1,66 Milliarden Dollar) und "Avengers: Endgame" (2,8 Milliarden Dollar). 

"Frozen II" erreicht Milliardenmarke

Im Vergleich zu ersten Teil der Frozen-Saga spülte die Fortsetzung deutlich schneller Geld in die Kassen: Brauchte Teil 1 bei der Veröffentlichung 2013/2014 insgesamt 15 Wochen, um die Boxoffice-Milliarde zu knacken, gelang dies dem zweiten Teil in nur vier Wochen.

Für Disney sind das zum Jahresende höchst erfreuliche Nachrichten. Der Konzern hatte sein Geschäftsjahr Anfang November 2019 mit einem enormen Umsatzplus, aber einem geschrumpften Gewinn abgeschlossen. Insgesamt erzielte der Konzern einen Umsatz von 69,57 Milliarden Dollar - ein Plus von 17 Prozent. Der Gewinn allerdings ging um 17 Prozent auf 10,44 Milliarden Dollar zurück. Grund dafür waren die Kosten (71 Milliarden Dollar) für die Übernahme großer Teile von 21th Century Fox.

Mit dem Kauf bündelt Disney unter seinem Dach nicht nur die Zeichentrickklassiker, sowie die Animationsstudios Pixar ("Toy Story", "Monster AG" und "Findet Nemo") und die Star-Wars-Welt, sondern seit der Übernahme im Frühjahr 2019 nun auch die Simpsons, Avatar, X-Men und das Superheldenreich der Avengers aus dem Marvel-Universum.

Mit dem Start des hauseigenen Streamingdienstes Disney+, der Anfang 2020 auch in Deutschland starten soll, werden  Disneys Blockbuster in einem Dienst angeboten.

Neben "Frozen II" schickt Disney  auch einen neuen Teil des Star-Wars-Epos ins Rennen. Der US-Kinostart ist am 16. Dezember. Auch das neue Jedi-Abenteuer wird erwartungsgemäß die Milliardenmarke schnell erreichen. 


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