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"Finanztest": Stromanbieter-Wechsel kann Hunderte Euro sparen

Die ersten Stromkunden bekommen schon bald Post vom Versorger: Auch 2014 steigt der Strompreis. Stiftung Warentest hat untersucht, was sich mit einem Anbieterwechsel sparen lässt.

Auch 2014 steigt der Strompreis, ein Anbieterwechsel lohnt häufig.

Auch 2014 steigt der Strompreis, ein Anbieterwechsel lohnt häufig.

Auch 2014 steigen die Strompreise. Wer einen Jahresverbrauch von 5500 Kilowattstunden hat, muss mit einem Aufschlag von 63 Euro rechnen, schreibt Stiftung Warentest in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift "Finanztest". Gegen die ständigen Preiserhöhungen lässt sich zwar nichts tun, doch der Wechsel zu einem günstigen Stromanbieter kann laut Stiftung Warentest jährlich Ersparnisse in Höhe von mehreren hundert Euro bringen.

Ein Musterhaushalt in Essen beispielsweise mit einem Jahresverbrauch von 5500 Kilowattstunden könne 321 Euro sparen, wenn er vom örtlichen Versorger zu einem anderen Anbieter wechsle, berichtet die Stiftung in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift "Finanztest". In Frankfurt seien Einsparungen von knapp 280 Euro möglich, in Leipzig von bis zu 223 Euro.

Verbraucher können viel Geld sparen, wenn sie beim örtlichen Versorger aus der sogenannten Grundversorgung zu einem seriösen Alternativanbieter wechseln, wie "Finanztest" schreibt. Das Magazin verglich für die Untersuchung Grundversorgungstarife mit "fairen" Tarifen alternativer Anbieter. Diese bieten laut "Finanztest" unter anderem kurze Kündigungsfristen von nicht länger als sechs Wochen und eine Zahlung mit monatlichen Abschlägen. In der Grundversorgung beim örtlichen Stromanbieter sind Verbraucher, die noch nie den Tarif gewechselt haben.

Mit diesen Tipps lässt sich Strom sparen

Aber auch Stromkunden, die bei den örtlichen Stadtwerken in einem günstigen Tarif sind, könnten durch einen Anbieterwechsel teils noch deutlich Geld sparen, berichtet "Finanztest". In Essen etwa seien so Einsparungen von 170 Euro möglich, in Frankfurt in Höhe von 190 Euro. Bislang seien nur 17 Prozent der Haushalte schon einmal zu einem neuen Anbieter gewechselt. "Finanztest" verglich für die Untersuchung Stromtarife in 20 Städten.

Energiekosten sparen können Verbraucher auch, wenn sie Elektrogeräte bewusster einsetzen, wie "Finanztest" schreibt. Wer etwa statt einem PC mit LCD-Monitor ein Notebook nutze, senke seine Stromausgaben bei mehrstündigem täglichem Betrieb um fast drei Viertel von rund 40 Euro auf elf Euro im Jahr. Wäsche häufiger mit 40 statt mit 60 Grad zu waschen, könne die anfallenden Stromkosten um fast 40 Prozent senken. Mit dem Sparprogramm des Geschirrspülers anstelle des Kurzprogramms seien 31 Prozent Ersparnis möglich.

Den kompletten Test und weitere Energiespartipps finden Sie gegen Gebühr auf www.test.de

AFP / AFP