HOME

Stern Logo Ratgeber Energiesparen

Steigende Strom- und Gaspreise: Wer wechselt, spart

Die Energiekosten steigen seit Jahren. Die Umlage für Ökostrom kommt noch obendrauf. Doch durch die Wahl des richtigen Anbieters können Sie kräftig sparen. Worauf Sie dabei achten müssen.

Von Roman Heflik und Peter Neitzsch

Zähneknirschend nehmen die sonst so preisbewussten Deutschen bei Strom und Gas eine Teuerungswelle nach der anderen in Kauf, die über sie hinwegschwappt. Hinzu kommt noch die EEG-Umlage zur Förderung von Ökostrom, die bis 2013 wohl auf 3,66 bis 4,74 Cent je Kilowattstunde steigen wird. Ein Haushalt mit einem Stromverbrauch von 3500 Kilowattstunden im Jahr müsste dann bis zu 166 Euro für die Förderung der erneuerbaren Energien berappen. Mehrkosten: 40 Euro im Jahr.

Doch schuld an den hohen Energiekosten ist keineswegs allein die Energiewende der Bundesregierung: Die Preise für Strom und Gas steigen seit Jahren kontinuierlich. Allein beim Strom sind die günstigsten Tarife der Grundversorger seit Dezember 2010 um 6,3 Prozent teurer geworden. Für die 3500 Kilowattstunden zahlt ein Musterhaushalt nun im Durchschnitt 915 Euro pro Jahr statt 862 Euro im Vorjahr, wie das Vergleichsportal Toptarif.de für stern.de berechnet hat. Die Gaspreise sind im gleichen Zeitraum um 7,1 Prozent gestiegen - von durchschnittlich 1049 Euro auf 1123 Euro im Jahr.

Dabei lassen sich die Preiserhöhungen durch einen Wechsel des Energieanbieters locker wieder reinholen. Wer sich aus den teuren Grundversorgungstarifen verabschiedet, kann jährlich bis zu 150 Euro bei Strom und bis zu 570 Euro beim Gas sparen. Zu diesem Ergebnis kommt die Zeitschrift Finanztest, die den Verbrauch von drei Modellfamilien in den drei Beispielstädten Köln, Leipzig und Stuttgart ausgerechnet hat. Die größte Ersparnis beim Strom im Vergleich zum örtlichen Grundversorgertarif haben demnach Wechselwillige in Stuttgart.

Bei Preiserhöhungen: Anbieterwechsel

Möglichkeiten zu wechseln gibt es mehr als genug: Mit der Liberalisierung bei Strom und Gas hat sich die Zahl der Energieanbieter vervielfacht. Hatten die Deutschen 2008 im Durchschnitt noch die Wahl zwischen 50 Stromanbietern, sind es drei Jahre später bereits Hundert. Gasanbieter gibt es bundesweit etwa 700 - Tendenz steigend. Mitunter sind selbst reine Ökostromanbieter günstiger als die örtlichen Grundversorger.

article

Die Verbraucher haben also die Qual der Wahl. Dennoch zögern viele, ihren Anbieter zu wechseln: Teils aus Angst, plötzlich ohne Licht oder Heizung dazustehen. Teils, weil sie glauben, es mache keinen Unterschied, wer ihnen nun das Gas oder den Strom nach Hause liefert. Hinzu kommen Negativschlagzeilen, wie die des insolventen Stromanbieters Teldafax, der Kunden mit Dumpingpreisen köderte.

Energieexperte Holger Krawinkel vom Bundesverband der Verbraucherzentralen rät bei Preiserhöhungen dennoch zum Wechsel des Strom- oder Gasanbieters. "Klar ist, dass ein Boykott mit einem größeren Aufwand verbunden ist", sagt Krawinkel. "Ein Wechsel ist dagegen relativ einfach." Schließlich habe der Kunde bei jeder Preiserhöhung ein Sonderkündigungsrecht. stern.de sagt, worauf Sie beim Anbieterwechsel achten müssen.

Für den Wechsel genügen fünf Schritte:

1.

Sich schlau machen über seinen eigenen Verbrauch und seine eigenen Kosten. 85 Prozent der Deutschen kennen beispielsweise weder den Strompreis, den sie für die Kilowattstunde zahlen, noch die Gesamtmenge, die sie an Strom und Gas verbrauchen. Ein Blick auf den eigenen Vertrag und die letzte Abrechnung genügt, um Klarheit über die verbrauchten Kilowattstunden zu bekommen.

2. Daten vergleichen. Zusammen mit der eigenen Postleitzahl gibt man den Stromverbrauch beim Vergleichsrechner ein. Innerhalb von Sekunden lässt sich so ablesen, wie günstig der bisherige Anbieter tatsächlich ist und wie viel man durch einen Wechsel einsparen kann. Dasselbe gilt, wenn Sie Ihren Gasanbieter vergleichen wollen.

3.

Nicht auf jedes scheinbare Schnäppchen hereinfallen. Unter Verbraucherschützer gelten viele der Billigtarife wegen ihrer schwer zu durchschauenden Kostenstruktur als Mogelpackung. Vorsicht ist auch bei manchen Versorgern angesagt, die Vorauskasse oder eine Kaution verlangen. Einige Anbieter werben auch mit extrem billigen Verträgen, die dann aber für mehrere Jahre gelten sollen - ein Wechsel zu einem anderen, noch günstigeren Tarif ist damit aber für lange Zeit blockiert. "Empfehlenswerte Tarife sollten eine Mindestvertragslaufzeit von nicht mehr als zwölf Monaten haben und eine kurze Kündigungsfrist von höchstens acht Wochen", rät Finanztest.

4.

Gegebenenfalls: wechseln. Das geht in der Regel im Internet oder mit einem Telefonanruf. Der neue Anbieter übernimmt dann die Formalitäten. Das neue Unternehmen meldet Sie dann auch bei Ihrem alten Versorger automatisch ab. Allerdings müssen beim alten Vertrag die Restlaufzeit und eventuelle Sonderkündigungsfristen beachtet werden. Weitere Informationen und Beratungen bieten die Verbraucherzentralen der Bundesländer.

5.

Entspannen: Die nächste Rechnung kommt vom neuen Anbieter. Technisch muss nichts umgestellt werden. Man muss sich auch nicht sorgen, beispielsweise bei einer Pleite des neuen Anbieters plötzlich ohne Strom und Gas im Dunklen und Kalten zu sitzen. In so einem Fall ist der Grundversorger vor Ort gesetzlich verpflichtet einzuspringen.

Finden Sie den günstigsten Strom- und Gasanbieter in Ihrer Region mit dem Energieatlas von

Von Roman Heflik und Peter Neitzsch
Dachüberstand beim Gerätehaus und Mindestabstand Grenze zum Nachbarn
Ich wohne in Baden-Württemberg und plane auf meinem Grundstück einen alten Schuppen durch ein neues Gerätehaus (kein Aufenthaltsraum, keine Feuerstätte im Gebäude!) mit den Grundmaßen 3,50 m x 2,50 m und Firsthöhe von 2,21 m zu ersetzen. Da die neue Anlage etwa 60 cm in einer Geländestufe aufgestellt wird, ist die Wand gegenüber dem Nachbarn tatsächlich nur ca. 1,6 m gegenüber der OK des Gartens hoch. Es soll eine verfahrensfreie Umsetzung in einer Grenzbebauung durchgeführt werden. Auf dem Nachbargrundstück ist eine ca. 3m hohe Thuja Hecke, die geringfügig über die Grenze herüber ragt. Nun hat das geplante Gerätehaus einen umlaufenden Dachüberstand von ca. 20 cm, sodaß die Außenmasse des Fundaments etwa 20 cm von der Grundstücksgrenze entfernt ist. Damit ist sichergestellt, dass der Dachüberstand nicht mit dem Nachbargruzdstück überlappt. Wie sieht es nun entsprechend der LBO Baden-Würtenberg mit der Regelung zum Mindestabstand gegenüber der Grenze des Nachbarn aus? Ich sehe 3 Möglichkeiten: a) es gilt als Grenzbebauung. Die überhängende Thuja-Hecke stört mich nicht. b) es müssen 50 cm Mindestabstand eingehalten werden. c) der Überstand am Gerätehaus an der Grenze zum Nachbarn muss entfernt werden, damit der Aufbau als Grenzbebauung anerkannt wird. PS: Zusammen mit der Länge der Garage des Nachbarn wird eine Grenzbebauung von 9m nicht überschritten. Mit der Bitte um eine Rückmeldung, sodaß ich meinen Plan vernünftig abschließen kann. mfg
Buchtitel gesucht. Die Rückkehr ...
Der Titel des zweiten Bandes lautet "Die Rückkehr des <xyz>" Autor ist ein irischer Schriftsteller. Es geht um einen Mönch mit einem Sprachfehler. Als das Kloster von Dämonen angegriffen wird, kann er die Abwehr-Gebete, wegen seines Sprachfehlers, nicht so deutlich sprechen, wie seine Mönchsbrüder und der Geist einer Hexe geht deshalb auf ihn über. Seine Mönchsbrüder wollen ihn, um zumindest seine Seele zu retten, nun auf dem Scheiterhaufen verbrennen. Mit dem Geist der Hexe und etwas Flug-Salbe gelingt ihm aber die Flucht, auf einem Besen durch die Luft reitend. Zufällig belauscht er das Gespräch einer Frau, in die er sich verliebt hat und von der er sich ebenfalls geliebt fühlt. Dabei findet er heraus, dass sie ihn nicht als Mann liebt, sondern dass sie ihn für einen solchen Trottel hält, dass er ohne ihre mütterliche Fürsorge nicht lebenstüchtig sei und dass sie sich deshalb verantwortlich fühlt ihn mit ihrer Mutterliebe zu umsorgen. Tief verletzt hängt er seine Versuche, ein guter Mensch zu sein an den Nagel, will nun böse werden und schließt zu diesem Zweck einen Packt mit dem Teufel. Um den Packt zu besiegeln muss er ein mit Blut unterschriebenes Pergament mit dem Vertragstext verschlucken. Bei der anschließenden Überfahrt nach Frankreich wird er jedoch seekrank und kotzt sich seine Seele aus dem Leib. Dabei geht auch das Pergament mit dem Teufelspackt mit über Bord. Dadurch ist er an den Packt mit dem Teufel nicht mehr gebunden, plant aber weiterhin, mit Hilfe des Teufels ein böser Mensch zu werden. Dabei stellt er sich aber jedesmal so dusselig an, dass immer etwas Gutes dabei heraus kommt. Trotz der tiefen Verletzung durch die Frau, die er liebt, kann er sie doch nicht vergessen und schmachtet ihr auch weiterhin nach. Bei einem Hexenmeister lernt er einen Liebestrank zu brauen. Was er dann auch tut. Der Trank muss sehr lange ziehen. Während also der Trank auch während einer Abwesenheit weiter zieht, dringt eine Kuh in die Höhle ein, in der der Trank gebraut wird und säuft den Trank aus. Als der Mönch in die Höhle zurück kehrt, verliebt sich die Kuh augenblicklich in ihn und weicht ihm von da an nicht mehr von der Seite. Wie heißt der Mönch, der Held dieser Geschichte, und auch titel-gebend ist. Und wer ist der irische Autor?

Von:

Roman Heflik und Peter Neitzsch