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Frische Backwaren: Warum Aldi Süd die Brötchen-Ecke aufmotzt

Kunden haben sich daran gewöhnt, auch bei Aldi, Lidl und Co. frische Backwaren zu bekommen. Das haben die Discounter begriffen. Aldi Süd krempelt die Filialen um.

Brötchen bei Aldi

Brötchen bei Aldi

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Es war eine kleine Revolution, als Deutschlands Discounter auch anfingen, aufgebackene Brötchen und Brote zu verkaufen. Statt abgepackter Backwaren gab es plötzlich frisches Brot. Das änderte die Spielregeln für die großen Supermarktketten und vor allem für die Bäcker. 

Nun kommt offenbar die nächste Evolutionsstufe auf die Kunden zu. Denn statt schnöder Backautomaten setzt zumindest Aldi Süd nun auf Backtheken, die es auch schon bei den Vollsortiment-Märkten wie Edeka gibt. Dort stehen Mitarbeiter und backen in einem Ofen die Brötchen und Brote auf. Bei Aldi Süd heißt das "Meine Backwelt" - und offenbar hat sich die so gelohnt, dass der Discounter das System jetzt ausrollt, wie "Chip" berichtet.

Demnach sind die alten Backautomaten nicht mehr modern genug. Offenbar greifen Kunden bei den neuen Backtheken häufiger zu. Auch wenn die Backwaren sich nicht von den früheren Brötchen und Broten unterscheiden mögen: Die Theken suggerieren mehr Qualität und Frische. Und bis zu 40 unterschiedliche Produkte werden dem Kunden geboten. Eine größere Auswahl lockt ebenfalls mehr Käufer.

Aldi Süd serviert Mittagessen im Snack-Format

Darüber hinaus bedienen die Theken einen weiteren Trend. Denn auch Aldi Süd will beim Mittagsgeschäft mitmischen und verkauft frische Salate mit Dressing, Sandwiches, Müslis und Säfte. Die Backtheke, die direkt neben diesem Angebot aufgebaut wird, komplettiert das Angebot für den schnellen Snack für zwischendurch. 

Dass sich diese Strategie lohnt, räumt ein Penny-Mitareiter gegenüber "Chip" ein. Der Discounter verfolgt dieses Konzept ebenfalls. Bei Penny habe es einen deutlichen Kundenzuwachs, vor allem in den Mittagsstunden, gegeben. 

Allerdings kosten die schickeren Brötchen etwas mehr als die einfachen Teiglinge aus dem Automaten. Das Dinkelvollkornbrötchen kostet 29 Cent, das Laugenbuttereck rund 59 Cent. Doch Aldi Süd bietet auch für preissensible Kunden weiterhin günstige Brötchen an: Das Kaiserbrötchen kostet nur 14 Cent. Genauso viel wie die einfach Semmeln zuvor. 

Eine Kassiererin sitzt bei Aldi an der Kasse
kg
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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.