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Lieferdienst geplant: Amazon bringt bald wohl auch Pizza

Plant der Online-Händler etwa einen eigenen Lieferservice? Amazon sucht derzeit auf Jobportalen nach neuen Mitarbeitern für das neue Angebot "Amazon Restaurants".

Was verbirgt sich hinter Amazon Restaurants?

Was verbirgt sich hinter Amazon Restaurants?

Schon seit einiger Zeit tüftelt der Onlineriese Amazon an neuen Angeboten im Bereich Lebensmittel herum. Nun scheint es konkret zu werden: Laut der Nachrichtenagentur Reuters sucht der Internetkonzern aktuell nach neuen Mitarbeitern für den Geschäftsbereich Amazon Restaurants. 15 Jobs sind auf Stellenbörsen ausgeschrieben. Auf dem Businessnetzwerk "LinkedIn" sollen sich schon fünf Personen mit einem Jobprofil dieser Sparte registriert haben, berichtet "The Verge". Steht der Dienst also schon in den Startlöchern?

Tatsächlich steckt Amazon mit dem Lieferdienst für warme Speisen bereits in einer Testphase. Zunächst soll der Dienst wohl in Seattle und New York ausprobiert werden - hier sucht der Konzern aktuell auch nach Mitarbeitern. Dann könnte das Angebot auf den gesamten US-Markt ausgeweitet werden. Amazons neuer Dienst will nicht selbst kochen, sondern Menüs von lokalen Restaurants zu den Kunden liefern.

Zuerst Amazon Fresh, dann Prime Now

Seit vergangenem Dezember liefert Amazon in New York mit dem Service "Prime Now" bestellte Produkte binnen einer Stunde. Inzwischen ist der Service in vielen weiteren Städten in den USA verfügbar, seit Juni auch in London. Und es gibt noch einen weiteren Dienst: Seit 2013 ist "Amazon Fresh" am Markt. Kunden können sich so frische Lebensmittel liefern lassen.

In den USA ist der Markt für geliefertes Essen hart umkämpft. Zu den etablierten Lieferdiensten kommen jetzt neben Amazon auch andere Unternehmen neu dazu. So hat der alternative Taxi-Dienst Uber das Lieferangebot "UberEats" gestartet, berichtet "Forbes".

Deutschland-Start unbekannt

Ob das Angebot auch in Deutschland startet, ist unbekannt. Häufig wählt der US-Konzern den Weg über den britischen Markt, um dann neue Produkte in ganz Europa anzubieten - wie sich auch am Beispiel "Prime Now" zeigt. Doch mit der Lieferung von Lebensmitteln tut sich Amazon in Deutschland bislang schwer. Längst hätte auch "Fresh" hierzulande starten sollen. Eigentlich wurde der Start in diesem Jahr erwartet.

kg