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Neue Gesetze: Krankenversicherung, Mülltrennung, Heizöl: Das ändert sich zum 1. August

Rentner können sich am 1. August über eine günstigere Krankenversicherung freuen. Außerdem gibt es eine striktere Trennung bei Gewerbemüll und neue Regelungen für Heizöltanks. Alle Änderungen in der Übersicht.

August: Änderungen ab 1. August 2017

Zum 1. August treten einige Änderungen und neue Gesetze in Kraft. Betroffen sind in diesem Monat vor allem Rentner, Baufirmen, Malaysia-Urlauber sowie Eigentümer von Heizöltanks.

1. Günstigere Krankenversicherung für Rentner

Rentnerinnen und Rentner, die für die Kindererziehung zumindest zeitweise nicht gearbeitet haben und über ihren Ehepartner privat mitversichert waren, können nun einfacherer in die oft günstigere Krankenversicherung für Rentner (KVdR) wechseln. Für jedes Kind werden ab dem 1. August drei Jahre als Vorversicherungszeit für die Pflichtversicherung in der Krankenversicherung angerechnet. Diese Regelung gilt für leibliche und adoptierte Kinder sowie Stief- und Pflegekinder. Informationen, ob sich diese Gesetzesänderung auf die eigene Krankenversicherung auswirkt, geben die Krankenkassen

2. Gewerbemüll wird strikter getrennt

Zum 1. August greift die die neue Gewerbeabfallverordnung. Dadurch müssen Unternehmen konsequenter Gewerbemüll trennen - vor allem Baufirmen, bei denen unterschiedliche Abfallfraktionen anfallen, sind betroffen. Informationen dazu gibt der Zentralverband des Deutschen Handwerks oder die Deutsche Handwerkszeitung.

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3. Heizöltanks müssen eventuell nachgerüstet werden

Mit der neuen "Verordnung über Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen" (AwSV) regelt das Bundesumweltministerium den Umgang mit wassergefährdenden Anlagen. Das sind Raffinerien, Biogasanlagen - aber auch private Heizölbehälter. Immobilienbesitzer, die über einen Heizöltank verfügen, müssen diesen eventuell nachrüsten. Regelmäßige Kontrollen der Tankanlage durch Sachverständige sind dann ab 1. August Pflicht. Das Bundesministerium informiert über die Gesetzesänderung im Detail.

4. Malaysia-Touristen müssen Urlaubssteuer zahlen

Wer nach dem 1. August 2017 Urlaub in Malaysia machen will, muss eine Touristensteuer zahlen. Pro Zimmer und Nacht werden zwischen umgerechnet 50 Cent und 4,20 Euro fällig - abhängig ist das von der Hotelklasse. Ausgenommen sind private Unterkünfte, Klöster und religiöse Herbergen. Airbnb-Zimmer fallen nur unter diese Regelung, wenn es in dem Haus mindestens sechs Mietzimmer gibt. In einigen Regionen war diese Steuer bereits 2016 eingeführt worden, nun gilt sie landesweit. Infos zu Reisen in Malaysia finden Sie in unserem Ratgeber Asien-Reise.

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kg