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Fleurop, Blume 2000 oder Floraprima: Blumen im Internet bestellen: Welcher Dienst ist der beste?

Pünktlich zum Muttertag steigt die Nachfrage nach gelieferten Blumensträußen. Bestellt werden kann bequem online, Dienste wie Fleurop, Floraprima oder Blume 2000 übernehmen die Lieferung. Aber stimmt das Preis-Leistungsverhältnis?

Blumen online kaufen

Blumen im Internet kaufen: Welcher Dienst überzeugt die Tester?

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Rund 130 Millionen Euro - so viel geben die Deutschen in der Woche rund um den Muttertag für Blumen aus, lässt der Fachverband Deutscher Floristen in Gelsenkirchen wissen. Dank des Internets ist es heute einfach, der lieben Mutti auch am anderen Ende der Republik ein florales Geschenk zu schicken: Dienste wie Fleurop, Blume 2000 oder Floraprima bieten im Netz Blumensträuße oder Blumengestecke zur Auswahl - und liefern diese auch am Feiertag an die Wunschadresse.

Doch taugen die Dienste? Oder muss sich der Spross davor fürchten, dass er viel Geld in einen mittelmäßigen Strauß investiert? Die Verbrauchersendung Markt vom "NDR" hat sich die Blumen-Lieferdienste genauer angesehen. Der Florist Markus Reinhold begutachtete die Blumensträuße fachkundig. Rund 25 Euro geben die Tester pro Blumenstrauß aus. Geprüft werden die Blumen von Lidl für 24,99 Euro (ohne zusätzliche Lieferkosten) und von Blume 2000, ebenfalls für 24,99 Euro - allerdings kommen hier noch 4,95 Euro Liefergebühren dazu. der dritte Strauß wird von Floraprima geliefert. Der Preis liegt bei 24,99 Euro plus 4,99 Euro Lieferkosten - gratis dazu gibt es eine Glasvase. Der vierte Blumenstrauß im Test kostet 25 Euro, dazu kommen Versandkosten von 6,95 Euro.

Blumen liefern lassen: Pünktlichkeit im Test

Doch werden die Blumen pünktlich geliefert - und in welchem Zustand sind die Sträuße? Am Liefertag bringt DPD den Lidl-Strauß pünktlich zur Tür. Auch die Blumen von Blume 2000 und Floraprima kommen rechtzeitig mit DHL an. Verpackt sind die Blumen in stabilen Pappkartons. Bei Fleurop funktioniert dies anders: Die Liefergebühren waren mit 6,95 Euro zwar am höchsten, dafür werden die Blumen vom örtlichen Blumenhändler pünktlich vorbeigebracht. Statt Pappkarton reicht da auch ein Papiermantel zum Schutz der Blumen.

Nun prüft der Florist, ob die gelieferten Blumen auch wirklich den abgebildeten Sträußen im Internet entsprechen. Bei Lidl gibt es dabei Punktabzug: Gräser fehlen, auffällige Blüten, die im Netz mehrfach im Strauß steckten, kamen nur einmal im gelieferten Blumenstrauß vor. Lidl will das auf "NDR"-Nachfrage nicht erklären, lässt aber wissen, dass man die "Abweichungen von unseren hohen Qualitätsanforderungen" bedauere. Bei Blume 2000 hat der Experte wenig zu meckern: Der Strauß ist gut gebunden und entspricht der Abbildung im Netz. Allerdings nutzte der Dienst günstigere Blätter-Varianten. Laien wäre das kaum aufgefallen.

Floraprima überzeugt nicht, Fleurop ist top

Bei Floraprima ist der Experte unzufrieden. "Das ist das, was ich landläufig als Tankstellenstrauß verstehe", so sein Urteil. Die Form überzeugt nicht, die Qualität der Blumen erst recht nicht.  "Die Rosen sehen schon sehr mitgenommen aus. So sollte ein Blumenstrauß nicht aussehen", so der Experte. Der Strauß von Fleurop gefällt dem Floristen. Es wurden sogar qualitativ höherwertige Blätter verwendet als auf der Abbildung im Netz. Nur ist ihm der Strauß etwas zu kurz abgeschnitten. Will der Kunde die Stiele noch selbst anschneiden, bleibt nicht mehr viel übrig. 

Dem Kunden gefällt der Fleurop-Strauß am besten. Farben und die unterschiedlichen Gräser und Blätter gefallen ihr. Am wenigsten mag sie die Blumen von Floraprima. Da reißt es auch die Gratis-Vase nicht mehr raus.

Der Test ist in der "NDR"-Mediathek abrufbar.

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