HOME

Neue Geschäftsstrategie: Burger King plant neue Restaurants in Deutschland

Die Krise bei Burger King scheint überwunden: Der Fast-Food-Riese will in Deutschland neue Filialen eröffnen. Ein großer Franchisenehmer, die Baum-Unternehmensgruppe, soll dabei eine wichtige Rolle spielen.

Der Fast-Food-Konzern Burger KIng will neue Restaurants in Deutschland eröffnen

Burger King stellt sich in Deutschland neu auf: Gemeinsam mit der Baum-Unternehmensgruppe will der Fast-Food-Konzern ein Gemeinschaftsunternehmen gründen und neue Filialen eröffnen.

Die Fastfood-Kette Burger King ordnet ihr Deutschland-Geschäft neu und plant die Eröffnung weiterer Restaurants. Zusammen mit der Baum Unternehmensgruppe, die bereits 39 Schnellrestaurants der Kette als Franchisenehmer betreibt, will Burger King ein Gemeinschaftsunternehmen unter dem Namen Burger King Deutschland GmbH gründen. Das Joint Venture solle künftig für zentrale Aufgaben wie Marketing, Einkauf und Logistik, sowie für die Betreuung bestehender Franchisenehmer und die Wachstumspläne auf dem deutschen Markt zuständig sein. Bisher lagen diese Aufgaben bei der deutschen Holding in München. Chef des Gemeinschaftsunternehmens soll Burger-King-Deutschlandchef Andreas Bork werden.

Zu finanziellen Details der Vereinbarung und zur Zahl der geplanten neuen Restaurants machte ein Unternehmenssprecher auf Nachfrage keine Angaben. Der Schritt ziele auf eine stärkere Verankerung im deutschen Markt ab. 

Yi-Ko-Krise scheint überwunden

Erst vor kurzem hatte sich der Fastfood-Konzern nach einer monatelangen Hängepartie mit seinem größten deutschen Lizenznehmer auf den Weiterbetrieb von 84 bedrohten Filialen geeinigt. Dabei erhielt der Unternehmer Alexander Kolobov mit seiner Firma Schloss Burger GmbH (SBG) die notwendige Lizenz für die Restaurants mit ihren rund 3000 Mitarbeitern. Zudem startet die Fastfood-Kette einen eigenen Online-Lieferservice und will damit Bringdiensten Konkurrenz machen. Ursprung der Krise bei der US-Burgerkette waren Enthüllungen, die der Journalist Gübnter Wallraff ans Licht gebracht hatte. Er berichtete mit versteckter Kamera über Ekel-Zustände in einigen Filialen. Der Skandal wuchs sich aus, als klar wurde, dass vor allem Yi-Ko-Filialen betroffen sind. Daraufhin zog der Betreiber die Reißleine und will nun sein Unternehmen ganz neu aufbauen. 


McDonald's oder Burger King: Wer hat das verbrutzelt?

    Das Prinzip ist ganz einfach: Sagen Sie uns, ob das Fast-Food-Gericht auf dem Foto von McDonald's oder Burger King verkauft wird.

    kg/dpa / dpa
    Themen in diesem Artikel